Wechseljahre ohne Tabu: Was im Körper wirklich passiert
Shownotes
Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen – die Wechseljahre können sich auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Doch was genau passiert eigentlich im Körper? Wo fangen die Wechseljahre an – oder ist das schon die Menopause?
Fragen, die in dieser Folge Moderatorin Anja Wengenroth mit Seniorprofessor Ludwig Kiesel bespricht. Ein Gespräch über körperliche Symptome, gesellschaftliche Wahrnehmung und aktuelle Entwicklungen rund um Frauen im mittleren Alter.
Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle Hormontherapien heute spielen, welche anderen Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie sich der Blick auf die Wechseljahre in Forschung und Medizin verändert hat.
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00:00:00:
00:00:08: Hallo zusammen im Monat Juni!
00:00:11: Wir wollen uns ja in diesem Sommer thematisch auf die Frauengesundheit konzentrieren.
00:00:15: Beim letzten Mal mit dem Thema Endometriose, das viele betrifft – heute eine weitere Einzelfolge mit mir und Anja?
00:00:25: Heute steht ein Thema im Fokus, das irgendwann im Leben alle Frauen einmal angeht oder angehen wird – nämlich die Wechseljahre.
00:00:32: Ein Thema über das man in der Vergangenheit selten geredet hat?
00:00:36: Etwas dass irgendwie mit Tabu behaftet ist?
00:00:39: Dieses Tabu wird aber inzwischen immer mehr aufgebrochen weil man die gesellschaftliche Dimension von Wechsel-Jahresbeschwerden langsam erkennt!
00:00:47: Die Menopause und vor allem die damit verbundenen körperlichen Folgen waren in meiner Kindheit zum Beispiel immer Thema an der Kaffee-Tafel meiner Omas.
00:00:55: Die erzählten dann von Hitzewallung und Gewichtszunahme, immer so ein bisschen hinter vorgehaltener Hand mit dem Thema ach das ist ja irgendwie Sohne Last!
00:01:04: Und dann herrschte bei den anderen Frauen immer Kopfnicken Zustimmung und danach stille.
00:01:09: Interessant ist aber doch, die Menopause betrifft die Hälfte der Bevölkerung.
00:01:13: Warum wird so relativ wenig darüber gesprochen?
00:01:16: Wir sind auch inzwischen medizinisch informiert und leben in einer offenen Gesellschaft.
00:01:21: Frauen sollten sich fragen wie will oder kann ich mit dieser Lebensphase eigentlich umgehen?
00:01:32: und die Möglichkeiten, die Auswirkungen vielleicht zu erleichtern.
00:01:36: Ich habe mir aber auch fest vorgenommen über die gesellschaftliche und politische Dimension des Themas zu sprechen.
00:01:41: Dazu habe ich mir einen Experten eingeladen – der Perfekt passt!
00:01:45: Bei mir ist Senior-Professor Ludwig Kiesl, der fast ein Vierteljahrhundertdirektor der UKM Frauenklinik war.
00:01:52: Er ist immer noch international unterwegs in Sachen Frauengesundheit.
00:01:55: Herr Prof.
00:01:56: Kieselschön, dass Sie da sind?
00:01:57: Vielleicht stellen sie sich mal kurz einmal selbst
00:01:59: vor.".
00:02:02: Ja vielen Dank für die Einladung.
00:02:04: Mein Name ist Ludwig Kiesel, wie gesagt war ich ziemlich lange Zeitdirektor für die gesamte Frauenklinge zuständig.
00:02:12: mein Schwerpunkt war aber immer diese Frauengesundheit.
00:02:15: was wir jetzt auch heute besprechen und das verfolge ich auch inzwischen meinerzeit als Senioprofessor auch in Forschungen.
00:02:23: wir entwickeln Projekte und dass international auch im Funktionen.
00:02:28: Wir haben Leistungsträger auch in den Gesellschaften, die für die Menopause in Deutschland und weltweit zuständig sind.
00:02:37: Mir kommt spontan die Frage in den Sinn – was genau interessiert sie ausgerechnet an der Frauengesundheit als Medizinerkante?
00:02:42: Man ja damals auch viele andere Fachrichtungen einschlagen, warum die Frauengesundheit.
00:02:47: Frauengesundheit ist ja aus meiner Sicht noch komplexer als die Männergesundheit, weil natürlich ein zyktisches Geschehen da ist.
00:02:57: Das ist sein Wiederkehren und das kommt von der Natur, wird es sehr elegant gelöst.
00:03:03: Auch heute weiß man es noch nicht ganz genau, wie das abgeht.
00:03:08: Vieles weiß man natürlich mehr als zu meiner Anfangszeit und genauso steht es auch wenn es aufhört mit den Zyklus also Minopause wurde.
00:03:16: über wir heute reden.
00:03:17: da sind die faszinierenden Punkte dem mich auch heute noch genauso bewegen wie früher.
00:03:22: Wir
00:03:22: sprechen jetzt heute über die spezielle Phase im Leben einer Frau, nämlich irgendwann pan-fünfzig, die auf uns alle irgendwann hoffentlich zukommt.
00:03:30: und die erste Frage wäre sind die Wechseljahre eigentlich ein Zustand eine Phase oder einen Prozess?
00:03:36: Ja das ist eindeutig ein Prozess weil das ja auch nicht schlagartig von heute auf morgen an sich eintritt und heute wird sogar von diesen Menopause eigentlich die Zeit genommen, wo die letzte Blutung ist.
00:03:48: Aber derzeit davor ist ja ein Prozess, wo es über Jahre zu Veränderungen kommt – insofern ist das nicht nur ein Zustand.
00:03:57: Ein Zustand wäre also sogenannte Postmanopause, also die Zeit danach und nicht mehr so sehr viel sich ändert aber davor is sehr viel
00:04:05: los.".
00:04:05: Um das nochmal zu unterscheiden, Wechseljahre-und Menopause sind von der Begrifflichkeit das eine eine Phase und das andere dann einen Zeitpunkt?
00:04:12: Ja, ganz genau.
00:04:13: Das Menopause ist eigentlich ein Zeitpunkt der letzten Periode was man erst natürlich nur nach einem Jahr rückwärgen feststellen kann also nicht im Vorfeld.
00:04:23: Was
00:04:23: genau passiert bei Frauen in der Phase der Lebensmittel?
00:04:27: Was passiert im Körper?
00:04:28: Können Sie das beschreiben?
00:04:29: Ja da sind natürlich verschiedene Prozesse die parallel im Grunde ablaufen und die auch nicht so leicht voneinander zu trenn sind.
00:04:36: Also vor allem geht es darum dass der Eierstücke zu den Organen gehört zuerst eben die Funktion langsam aufgibt bei der Frau.
00:04:45: Und das ist ja im Alter von fünfundvierzig, fängt es langsam an und es geht über Jahre mit einundfünfzig im Durchschnitt in Europa.
00:04:54: Er isst dann die letzte Blutung und dann funktioniert funktionierende Eierstücke nicht und damit geht auch die Hormon Produktion zurück.
00:05:03: Das Nachlassen der Hormonproduktion?
00:05:05: gilt das in Spezifischen für alle weiblichen Geschlechtshormone?
00:05:08: oder was fängt zuerst an?
00:05:10: Ja,
00:05:10: es ist nicht ganz parallel weil die Hormone werden zwar größtenteils in den Eierstücken gebildet aber auch woanders und bestimmte Hormonen werden schneller zurückgehen in der Produktion während andere weniger.
00:05:24: also beispielsweise die männliche Hormony nehmen bei der Frau nicht so schnell ab, wie die weiblichen Hormonen interessanterweise.
00:05:31: Und dann ist auch eine unterschiedliche Ratio dieser Hormone zu
00:05:34: beobachten.".
00:05:35: Sie haben gesagt im Durchschnitt in Europa ist der Eintritt der Menopause mit einundfünfzig Jahren im Schnitt – jetzt gibt es aber natürlich Fälle von Frauen, die sehr viel früher in die Wechseljahre kommen.
00:05:45: Woran kann das liegen?
00:05:46: ganz genau.
00:05:47: Also es gibt eine sogenannte vorzeitige Wechseljahre vor vierzig, also es können sogar Frauen mit Mitte zwanzig treffen.
00:05:55: das ist natürlich nicht sehr häufig führt aber dazu dass keine Perioden und keine Hormone da sind.
00:06:01: und warum das entsteht weiß man heute nicht so genau leider.
00:06:05: das sind eben aber natürlich besondere Situation weil ohne Hormon hat die Frau auch natürlich ein Problem für den nächsten fünf, zehn, zwanzig Jahre.
00:06:15: Das heißt eine Therapie ist dann sogar zwingend notwendig.
00:06:19: Wenn
00:06:19: wir jetzt über den Normalfall reden die Frau ab ungefähr fünfzig, einundfünfzig, zweiundfünftig wie äußern sich sozusagen diese Symptome?
00:06:28: vielleicht auch Prämenopausell?
00:06:30: und was passiert dann ab der Menopause?
00:06:33: Ja also in dieser Phase der Prä-Menopause das empfinden die meisten Frauen sogar am ungünstigsten weil kommt dadurch, dass die Hormone nicht nur langsam abnehmen sondern die Schwanken stark und das empfinden die Frauen auch als unangenehm oder sogar sehr unangnehm.
00:06:51: Und das ist eben das was man mit Wechseljahren bezeichnet, es wechselt auch nicht nur über die Zeit sondern auch in kurzen Abständen und die Nebenwerken oder die Probleme, sagen wir mal so, treten natürlich mit den Schwitzen- und Schweißausbrüche ständig unkontrolliert Und das geht auch bis hin zu Schlaflosigkeit oder Schlafstörungen.
00:07:14: Und vor allem, was die Umwelt häufig bemerkt, dass eine gewisse nervliche Irritation viel häufiger ist und der Umgang mit Problemen schwieriger wird – und das ist natürlich ein Gesamtkomplex, was eine ganze Menge bedeuten kann, ist aber individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt.
00:07:33: Gibt es auch Frauen, die gar keine Beschwerden haben?
00:07:35: Ja.
00:07:35: Es gibt da sogar ethnische Unterschiede ob das jetzt nur daran liegt dass man das ein bisschen mehr tabuisiert oder nicht aber es ist tatsächlich so dass es sogenannte bestimmte Frauentypen ganz wenig Beschwerde haben.
00:07:50: Das ist vielleicht ein Drittel.
00:07:51: Ein Drittel hat dann Moderate beschwerden und sehr stark eben in dreißig Prozent so ganz kurz zusammengefasst.
00:07:59: Das heißt es gibt da große Unterschiede in der Ausprägung dieser Beschwerden.
00:08:04: Sodass in der Symptomatik Frauen auch nicht nur manchmal mit allen Symptomen zu ihnen kommen, sondern eben auch mit einzelnen Symptom.
00:08:10: Das wäre normal oder?
00:08:11: Ja, das ist sogar das Hauptproblem auch für nicht spezialisierte Ärztinnen und Ärzte.
00:08:17: Das manchmal zu erkennen, dass Probleme die ja mit fünfundvierzig auftreten also noch mit bestehender Periodenblutung Und dann weiß man nicht woran liegt es?
00:08:26: Und manche Krankheitsbilder können ein bisschen ähnlich aussehen.
00:08:30: Also ich beispielsweise schildrüsen Erkrankungen was ja auch so selten ist können plötzlich ähnliche Symptome auch manchmal bringen.
00:08:39: Verwechslung beziehungsweise Unklarheiten, was man jetzt tun soll.
00:08:43: Lassen Sie uns die Symptome noch mal zusammenfassen?
00:08:45: Also der Klassiker sind natürlich so die Hitzewallungen, Hitzeschübe-Schweißausbrüche wie sie beschrieben haben aber durchaus eben auch Schlaflosigkeit wäre etwas oder auch eine Gewichtszunahme.
00:08:55: da komme später auch nochmal im Einzelnen drauf.
00:08:58: Manche Frauen beschreiben auch so eine Art Brain Fog nämlich also irgendwie einen Zustand dass man denkt man kann sich nicht mehr richtig konzentrieren und ist ein bisschen umnebelt.
00:09:07: Auch das ist was Normales.
00:09:08: Ja, das ist sogar heute ganz im Zentrum der Untersuchung.
00:09:12: Weil das von vielen so ein bisschen schwammig erläutert wird und man muss lange Zeit nicht genau um worum es geht.
00:09:18: Und tatsächlich ist es ein großes Problem dass die Nervale Zusammenspiel der einzelnen Zellen ja deutlich verändert ist in der Zeit wo eben Hormone nicht mehr in dem Maß produziert werden.
00:09:32: Kann
00:09:32: man das auch tatsächlich nachweisen?
00:09:34: In Studien ist sowas messbar.
00:09:36: Ja, da gibt es inzwischen ganz ausgefeilte Untersuchungen sowohl von Frage-Bögen her wo man das genau auch erfragen kann und auch bewerten kann bis hin zu sogenannten funktionellen Kernspinnuntersuchen.
00:09:50: Wo man das Gehirn relativ gut beurteilen kann wo die Aktivitäten sind und auch gewisse Funktionen schon nachempfinden kann.
00:10:00: Und das ist heute schon recht gut belegt dass Brennvog nicht eine Erfindung ist sondern tatsächlich auch vorliegt.
00:10:06: Ich selbst würde sagen, dass es sehr individuell sein kann wie die Auswirkungen eben der Wechseljahre sein können.
00:10:13: was ist eigentlich?
00:10:14: Wie kann ich als Frau feststellen das ist noch normal das ist also hinnehmbar und damit kann und will ich leben muss ich leben?
00:10:21: Und wann ist der Gang mal zum Spezialisten zum Gynäkologen eigentlich erforderlich?
00:10:25: Ja das ist natürlich unheimlich schwierig da eine genauer Cut-off Punkt zu nennen.
00:10:31: Das ist natürlich auch individuell.
00:10:33: Es gibt Frauen, die ja sehr viel tolerieren – auch von sich selbst und würden da weniger schnell Hilfe suchen.
00:10:41: Andere würden auch schon bei, ich sag mal wenn man vergesslich ist... stärker auffällt, das erwartet man ja auch förmlich.
00:10:50: Das heißt wenn man die Fünfzig was vergesst ist etwas anderes als mit zwanzig.
00:10:55: Mit zwanzigt nimmt man das nicht so wahr und auch nicht so ernst.
00:10:59: Fünfzig wird man das schon fast überinterpretieren manchmal in dass natürlich bestimmte Maße annimmt, dass jetzt bezogen zum Beispiel Funktion des Gehirns, aber es ist natürlich vor allem dann wenn man sehr stark Hitzewallung hat, sehr stark Schlaflosigkeit und die gesamte Funktion tagesgeschehen nicht mehr gut bewältigbar.
00:11:20: Dann ist sicherlich der richtige Zeitpunkt.
00:11:23: Ist es für Sie eigentlich eine Frage des Typus von Frau, von Mensch?
00:11:27: Von Charakter oder auch eine Generationenfrage.
00:11:30: Also ich komme drauf weil ... Ich habe ja in der Anmoderation gesagt meine Omas haben da sehr viel glaube ich toleriert und haben da wenig drüber gesprochen.
00:11:38: wird das künftig möglicherweise anders werden wenn Frauen besser aufgeklärt werden?
00:11:42: Das ist möglich.
00:11:44: das ist natürlich auch unterschiedlich.
00:11:46: manche erfahren durch die Aufklärung bei etwas einem Vorauseilende Ängstlichkeit, dass es jetzt mal kommt.
00:11:55: Andere wiederum würden besser damit umgehen können, wenn sie wissen worum's geht.
00:11:59: Also viele Menschen leben mit etwas besser, wenn die wissen was das ist, wenn man das benennen kann Wenn der sehr wage ist hat man mehr Angst und auch mehr Sorgen Und ist man noch mehr irritiert?
00:12:10: also eine Aufklärung kann im Durchschnitt wahrscheinlich mehr bringen, auch wie soll man sich verhalten.
00:12:18: Das gilt sowohl für die Betroffenen aber auch für die ärztlichen Kollegen weil die Ausbildung natürlich auf diesem Gebiet etwas
00:12:25: schwächelt.".
00:12:26: Die Symptome haben wir jetzt klar benannt.
00:12:28: allerdings gilt es ja dann immer auch mal über Gegenmaßnahmen nachzudenken also... immerhin ein Werkzeugkasten an den Instrumenten, wie sie sich als Medizinerinnen dann auch bedienen können und das geht von bis.
00:12:41: Was würden Sie als erste Gegenmaßnahmen gegen milde Wechseljahresbeschwerden empfehlen?
00:12:46: Ja also im Prinzip ist dieser Zustand wenn man es jetzt als Zustand bezeichnen will oder der Verlauf ist ja Hormonmangel bedingt.
00:12:54: Also normalerweise würde man sagen hier ist eine Hormone Gabel am sinnvollsten um dies auszugleichen.
00:13:01: Das Problem ist, dass es nicht ausschließlich dieser Prozess stattfindet.
00:13:06: Es laufen ja andere Prozesse wie Gewichtszunahme und Stoffwechselveränderungen und vieles andere.
00:13:11: Ein Teil ist hormonell beeinflusstbar und ein Teil nicht.
00:13:15: Und deshalb wird man natürlich erstmal leichtere Methoden anwenden wenn die Beschwerden nicht so stark sind.
00:13:23: Das sind pflanzliche Mittel, die auch zu... dass man einen Wohl befinden ist, dann manchmal auch wieder herzustellen.
00:13:32: Allerdings ist das nur in einem kleinen Teil ausreichend.
00:13:37: Inwieweit hilft eine Anpassung des Lebensstils?
00:13:40: Also wenn ich jetzt schlaflos bin, dann gehe ich vielleicht früher ins Bett und liegt dafür länger wach keine Ahnung.
00:13:45: aber also Wo fängt man da an?
00:13:47: und wo hört es auf, dass man ganz klar sagt ich bin so schlaflos das da was hormonell getan werden
00:13:52: muss?
00:13:52: Ja.
00:13:53: Das ist natürlich ein Riesengebiet geht bis hin zu Lifestyle Und all diese Bezeichnung ist sehr komplex weil jeder lebt ja auch Anders hat auch eine andere Geschichte, kann mit sich auch ganz anders umgehen.
00:14:06: Also die Schlafstörung ist sowieso ein ganz Thema für sich leider weil da so viele verschiedene Formen gibt es und so weiter.
00:14:14: Es gibt natürlich genauso wie sagen immer frühzeitig oder zu frühzeitig sogar ins Bett geht.
00:14:19: dann hat man natürlich ... Die Wahrscheinlichkeit kann ja sogar steigen dass man irgendwann wieder aufwacht usw.
00:14:26: Das muss man wahrscheinlich näher Erfragen und Abfragen, um da richtig drauf eine Antwort zu geben.
00:14:31: Genauer abzuklären, wenn man nicht
00:14:33: weiterkommt.".
00:14:34: Jetzt kommen wir zu den Therapien die aber normalerweise auf die Gynäkologen zurückgreifen würden.
00:14:39: Und zwar wäre zum einen die bioidentischen Hormone und zum anderen eben die Hormonersatztherapie.
00:14:46: Worin unterscheidet sich das?
00:14:47: vielleicht für die Erklärung?
00:14:48: Die ist nicht wissen!
00:14:50: Vor vielen Jahren hat man eigentlich die Substanzen, also Gesprächshormone quasi industriell hergestellt und meistens waren sie nicht ganz identisch mit den Körpereignen.
00:15:01: Das hat sich aber in den letzten zehn Jahren ja massiv gewandelt.
00:15:06: das heißt im Vielzahl der Hormonen die verabreicht werden sind praktisch bioidentisch.
00:15:12: Die werden...die sind nichts unterscheiden von der von Hormonfrau.
00:15:16: es gibt zwar noch andere auch noch.
00:15:19: Generell gesprochen ist der Begriff bioidentisch nicht mehr ein separater Begriff, sondern dieser Hormonersatztherapie wie man es heute früher bezeichnet.
00:15:29: Heute nennt man das eher Menopausalhormontherapie damit man das Wort Ersatz daraus nimmt und das heißt dass man im Grunde heute ohnehin immer bioidentische Hormone verwendet.
00:15:42: Es wird allerdings noch separat auch noch andere Substanzen unter diesem Namen auch beworben, sodass man ein bisschen Verwirrung hat.
00:15:51: Ich möchte bioidentische Hormone kann eine Patientin sagen ja das bekommt man nahezu automatisch heute und das muss man also nicht gesondert herstellen lassen und so weiter weil die Präparate die heute auf dem Markt sind sind praktisch in vielen Fällen Auch bio-dentisch.
00:16:08: Das heißt, die sind auch so
00:16:09: hergestellt.".
00:16:10: Um den Erdo mal aufzuklären tatsächlich – weil das ist ja wirklich tricky, wenn man würde denken bei dem Wort Bio-Eier, dass es bestimmt irgendwas Pflanzliches.
00:16:17: Das muss deswegen eben nichts Pflansliches sein!
00:16:20: Es gibt aber auch pflanzliche Präparate.
00:16:22: Ja, ganz genau.
00:16:22: Bioidentisch meint eigentlich um darauf nochmal zurückzukommen wirklich die Hormone, die Frau selber herstellt.
00:16:28: Die Pflanzlichen da sind Substanzen, die nicht so aussehen wie die körpereigende Form haben aber ähnliche Wirkung meist deutlich schwächer und deshalb kann es bei manchen vielleicht helfen bei einigen aber nicht.
00:16:45: Ich sage mal so ähnlich, obwohl sie nicht die gleiche Substanz sind.
00:16:50: Die werden für die Oestrogene zum Beispiel bezeichnet aber es gibt auch Substanzen, die nur ähnliche Wirkung haben.
00:16:58: von einem Aussehen des Präparates an sich.
00:17:01: Ich habe mich gesehen ist das etwas anderes und deshalb bioidentisch meint eigentlich nur die körpereigende Hormone der Frauen.
00:17:09: und dann gibt's noch separat davon zu unterscheiden die pflanzlichen.
00:17:13: Das wären natürlich häufig bevorzugt, weil man denkt die Natur will schon was Gutes vielleicht und dann ist pflanzlich immer sehr attraktiv.
00:17:23: Wie wirken denn pflanzliche Produkte gleich wie die Hormonersatztherapie?
00:17:28: Ja das ist ja noch ein sich noch ziel von vielen untersuchen, weil wie ich vorhin sagte die Pflanzlichen sind nicht die gleichen Subsatzen.
00:17:37: Die sind zwar schwicher sie können aber in bestimmten Fällen Gegenspieler sein Hormon-Östrogenwirkung.
00:17:45: Also insofern wird auch von der Wissenschaft das ernst genommen und wird auch einiges untersucht, und man will sehen gibt es irgendwo Vorteile?
00:17:54: aber dadurch dass eben halt pflanzlich wie gesagt natürlich erklingt wird es gelänglich oder eigentlich häufiger als erstes Jahr genommen und wenn das wirkt und ausreicht dann bleibt man dabei.
00:18:10: Hormonersatztherapie ist immer verbunden mit einer Idee, dass möglicherweise Krebs ausgelöst werden könnte durch den Ersatz der körpereigenen Hormone im Körper.
00:18:20: das ganze beruhte auf eine Studie die in zwei tausend zwei veröffentlicht wurde.
00:18:24: vielleicht können sie da einmal sagen was wurde damals veröffentlich und was genau war eigentlich schwierig?
00:18:29: rückblickend an dieser studie
00:18:30: Das ist natürlich eine sehr, sehr große Studie gewesen die dazu geführt hat dass Ergebnisse heraus kamen das Frauen die eben diesen sogenannten Hormon als Therapien genommen haben.
00:18:41: Oestrogen und Gäster geben wie man da so schön sagt als Kombinationstherapie zu mehr Brustkrebs geführt haben als Frauen die keine Hormone genommen haben .
00:18:52: Das ist zwar erst nach vier fünf Jahren richtig nach vier-fünfjähriger Einnahme es tatsächlich relevant verändert, aber das hat dazu geführt dass man schlagartig dann dieses Medikament nicht verabreichen wollte und auch nicht nehmen wollte vonseiten der Frauen.
00:19:10: Und das war eben halt zwei tausendzwei und kurz danach kam auch eine Parallelstudie von den gleichen heraus die eben nur des Östrogen bei Frauen ohne Gebärmutter gezeigt haben diese Brustkrebshäufigkeit da gar nicht erhöht ist.
00:19:26: Insofern war die Angst aber schon da.
00:19:30: Und die vielen anderen Vorzüge, Kreislauf und all diese Sachen ... praktisch gar nicht mehr im Vordergrund gewesen und so, dass es viele Jahre alle in Angst um Bange waren das zu verschreiben.
00:19:43: Ja also tatsächlich ist auch mein Gefühl lange Jahre war das tatsächlich mehr so Teufelszeug wo man dann tatsächlich auch als niedergelassene Gönäkologin lieber die Finger davon liest weil es ja diese Stuhlige gab.
00:19:55: Inzwischen würde ich sagen hat sich das aber gesellschaftlich völlig verändert.
00:19:58: Also inzwischen sind glaube ich Niedergelassenen eher offen für diese Therapie?
00:20:02: Aber die Angst ist noch da!
00:20:04: Es gibt natürlich Verordnungszahlen, wo man sehen kann wie viel tatsächlich auch gemacht wird.
00:20:09: in einigen Ländern deutlich wieder verändert.
00:20:12: Aber es gibt auch noch viele Länder, bei denen ist eben das dieser Prozess nicht so weit.
00:20:17: und diese Angst die kann man ja auch sehr schwer wieder nehmen.
00:20:22: Das bedeutet man kann auch die Vorzüge nennen aber die Angst ist viel dominanter und dann stört einem nicht wenn man die Vorzeige nicht mitnehmen kann aber die Nachteile davon hat man viel mehr Angst.
00:20:36: Und das ist, wie gesagt über viele Jahre so gewesen.
00:20:40: Inzwischen hat man ... weitestgehend zurückrunden, weil es deutliche Probleme mit dieser Studie gab.
00:20:46: Was man nachhinein gezeigt
00:20:48: hat.
00:20:48: Ja das war der Studien-Setup letztendlich.
00:20:50: was da schon schwierig war?
00:20:52: Es ist eindeutig zu spät begonnen worden.
00:20:56: in Deutschland würde mein Frauen das verordnen die mit fünfzig Beschwerden haben und das waren Frauen die über sechzig waren und hatten dann auch eine ganz andere Vorgeschichte und manches konnten wir dann auch durch Hormone ja nicht positiv beeinflussen.
00:21:09: insofern und hat diesen negativen Eindruck total überwiegt.
00:21:12: Bevor
00:21:13: wir zu den Vorzügen kommen, die eine Hormonersatztherapie körperlich eben auch haben kann oder nachweislich hat würde ich einmal unterm Strich sagen oder fragen wollen wenn sie das überhaupt beantworten mögen Hat man unter der Hormonsatztherapeut ein erhöhtes Brustkrebsrisiko?
00:21:30: Diese Aussagen sind immer im statistischen Mittel.
00:21:32: Das heißt es betrifft Tausende von Frauen.
00:21:37: hat man herausgefunden, dass etwa vier bis fünf Frauen mehr Brustkrebs haben, wenn die mehr als fünf Jahre ein bestimmtes Hormonpräparat eingenommen haben.
00:21:48: Das war ja die Untersuchung mit einem Präparate.
00:21:51: was ja heute gar nicht mehr verfügbar ist wurde übrigens hier in Münster auch hergestellt und das hat dazu geführt, dass diese Zahlen eben dramatisiert dargestellt worden sind.
00:22:02: Das ist nach langer Einnahmen kurzfristige Hormontherapie empfohlen und dann immer wieder auch geguckt, ob man es absetzen kann.
00:22:10: Und gilt natürlich nicht für alle Hormonen.
00:22:13: Es wurden ja später Untersuchungen gezeigt mit einer Bandbreite von Hormone und da gibt's große Unterschiede – das weiß man heute!
00:22:20: Das heißt, man kann entsprechend auch handeln.
00:22:22: So
00:22:22: dass man aber heute unter Hormonesatztherapien nach vier, fünf Jahren auf jeden Fall mal gucken sollte was da los ist?
00:22:27: Ja,
00:22:27: das muss man sogar jährlich überlegen.
00:22:31: Man ist schon vorsichtig, weil diese Kenntnisse sind ja immer noch da.
00:22:35: Aber die Hormontherapie hat sich auch gewandelt.
00:22:38: Das betrifft nicht nur ... Brustkrebs, was im Vordergrund steht.
00:22:41: Vieles andere auch.
00:22:42: Kommen wir zu den Vorteilen die Hormonersatztherapie durchaus haben kann?
00:22:46: Das hat Auswirkungen auf die Herz-Kreislaufgesundheit nämlich welche?
00:22:49: Ja also in Prinzip weiß man dass Frauen etwa fünf bis zehn Jahre später eine Herz Kreislauferkrankung bekommen als Männer und das war ja auch mitunter der Grund warum man diese Studie von dem wir gerade eben sprachen auch begonnen hat.
00:23:03: Das hat sie zwar nicht bestätigt weil man das zu spät angefangen hat, wo die Herzgrasprobleme schon existent waren.
00:23:09: Das konnte man ja nicht mehr rückgängig machen.
00:23:12: aber was man heute weiß wenn Frauen die ab Beginn der Wechseljahre also um fünfzig herum schon starten haben im Mittel tatsächlich ein Vorteil vom Herzkreislauf her, wenn die das einnehmen.
00:23:26: Weil eben die Hormone selbst, ich sage mal so, die Gefäße ein bisschen länger jünger halten.
00:23:32: Das ist jetzt ziemlich vereinfacht dargestellt.
00:23:35: aber das ist so.
00:23:35: die Aussage dass hat man relativ gut belegt.
00:23:39: Das heißt auch die Empfehlung der Fachgesellschaften dazu formulieren, dass wenn man da startet um fünfzig bis maximal sechszig ist das ein Vorteil und es ist danach kein Vorteil mehr, sogar kann's nachteilig werden.
00:23:55: Und deshalb isst ein Staat diese Hormontherapie erst sinnvoll ganz am Anfang wo man eben noch normale Verhältnisse
00:24:03: hat.".
00:24:03: Das Gleiche
00:24:04: gilt ja eigentlich für die Osteoporose nämlich für den Knochenabbau.
00:24:08: Ganz genau!
00:24:08: Also es ist viel schwieriger etwas zu reparieren wenns einmal kaputt ist dass es kann man viele Beispiele aus dem Leben bringen mehr mit so einfach Mitteln hinkriegen kann.
00:24:20: Wenn man es aber, ich nenn's mal pflegt, dann ist das länger funktionstüchtig und es ist zwar kein Gesundbrunnen für ewig, aber es ist eine deutliche Verzögerung und das ist eigentlich auch recht gut belegt.
00:24:33: allerdings wird es von Fachgesellschaft nicht als Hauptgrund um das bei jeder Frau einfach einzusetzen.
00:24:40: Das ist noch nicht soweit oder es ist generell nicht so weil da auch unterschiedliche Pleiter haben wir noch keine Methode, um festzustellen welche Frau braucht es unbedingt und wer hier nicht.
00:24:50: Das gilt übrigens auch für die Ostoprosa ein bisschen, dass man das nicht vorher sagen kann, wer braucht es unbedingt und wer nicht?
00:24:57: Das gilt auch in dem Zusammenhang.
00:24:59: Ich finde das auch tatsächlich sehr schwierig für mich selbst abzuwägen.
00:25:03: was sind jetzt die möglichen Risiken einer Hormonersatztherapie und wo überwiegend die Vorteile?
00:25:08: weil jung bleiben wollen wir ja alle.
00:25:11: Das betrifft jetzt nicht nur Frauen, das ist ja ein Pfund mit dem ich in der Gesamtgesundheit tatsächlich eben auch wuchern möchte und kann mir auch vorstellen, dass es da eben so lange man keinen Marke hat.
00:25:21: Was ist jetzt mein persönliches Risiko das Schwerste zu entscheiden?
00:25:24: Ja, das heißt im Prinzip bleibt dann einem nur zu unterscheiden zwischen den Akkutproblemen die man jetzt vernünftig behandeln will und da sind natürlich die Hormonprärate wahrscheinlich mit Abstand am besten.
00:25:37: inzwischen gibt's zwar jetzt auch nicht hormonelle, das ist eine ganz andere Kategorie aber für die Hromone gesehen, die sind noch immer die potentesten wirksamen Substanzen.
00:25:47: Wenn jemand starke Beschwerden hat?
00:25:49: Die zweite Seite wie weit das Präventiv auf Organe sprich Kreislauf Sprich Knochen und so weiter und auch Gehirn.
00:25:57: da kommen noch Dementen und andere Sachen dazu, die genauso wichtig sind Und da ist man in der Wissenschaft noch nicht so ganz einig, um das gut abzuwägen.
00:26:07: Wie weit kann man das empfehlen?
00:26:08: Weil diese Marke halt fehlen.
00:26:09: Ich kann es also den Leuten nicht ansehen ob sie das dringend brauchen oder nicht.
00:26:13: Es gibt zwar ein bisschen Hinweise aber es reicht nicht um medizinisch sachrecht das genau zu empfeheln.
00:26:20: Es geht unterschiedlichen verschiedenen Gesellschaften, also verschiedene Fachgesellschaften die einen propagierend stärker, die anderen halten sich noch zurück.
00:26:28: Also dieser zweite Teil der präventive Teil ist noch nicht so gut geklärt.
00:26:33: Deshalb wird es auch allgemein nicht im Großen empfohlen wie die Akuttherapie bei starken Beschwerden.
00:26:41: Das ist ziemlich eindeutig.
00:26:43: Absetzen der Hormonersatztherapie gibt's da eigentlich Studien dazu?
00:26:46: Ob es dann einen negativen Aufholeffekt gibt in Sachen Osteoporose oder sie haben Sprachen auf die Demenz an?
00:26:52: Ja, da gibt es ganz ausgezeichnete Studien in Ländern wo Register gibt.
00:26:58: Also Gesundheitsregister in Deutschland gibt es den allgemeinen nicht leider.
00:27:03: In Finnland zum Beispiel gibt's so ein Register und da wurde ich eben halt beobachtet.
00:27:08: nach dieser angsteinflößende Studie haben eben halt viele abrupt das abgesetzt und interessanterweise ist die Herzinfarktrate bei Frauen in unterschiedlichen Maße, je nachdem wie lange sie es genommen haben auch deutlich gestiegen.
00:27:23: Das hat mich auch sehr überrascht dass man da so klar zeigen kann in seiner Population und aufgrund dieser sehr guten Registers wo alles erfasst wird.
00:27:33: Bei uns wird das aus verschiedenen Gründen wie Datenschutz ist es mühsamer, diese Daten zu bekommen.
00:27:39: Aber in Finnland war das so und das ist bei der Osteoporose ähnlich.
00:27:43: Das heißt man rechnet damit erstens lebt man länger.
00:27:47: Das heisst die osteoporosis Wahrscheinlichkeit nimmt ja eher zu und werden jetzt natürlich die Hormontherapie, die ja eindeutig für die allgemeine Therapien natürlich am wertvollsten ist.
00:27:57: im Grunde wenn man ein Risiko dafür hat dann ist natürlich ein Absetzen nachteilig.
00:28:03: Ich finde es interessant, wie groß die internationalen Unterschiede sind.
00:28:07: Klar Sie haben gesagt wir haben aus verschiedenen Datenschutzgründen in Deutschland eben keine Möglichkeit eines Registers aber wie unterschiedlich das auch international anders gehandhabt wird.
00:28:16: verabreichen wir jetzt breitflächig homo- und Ersatztherapie wie zum Beispiel in den USA, die da relativ großzügig agieren?
00:28:23: Warum ist das so unterschiedlich?
00:28:25: Da kann man natürlich viel rätseln warum Länder unterschiedlich funktionieren.
00:28:29: dann muss allein täglich in die Zeitung gucken, um zu schauen wie viel Unterschiedes da gibt auf dieser Welt.
00:28:36: Allerdings ist die Einstellung durch den unterschiedlichen Ländern auch sehr stark verändert.
00:28:42: also es gibt Länder wie asiatische Länder wo dieses Thema nicht so ausgeprägt ist man vermutet sogar ernährungsbedingt und natürlich andere Ursachen.
00:28:51: aber es gibt auch Länder ich sage mal Nordamerika da ist die Leistungsfähigkeit steht noch weiter im Vordergrund allerlei Gründen.
00:29:00: Da geht es also nicht nur um die Weihbihormontherapie, sondern sogar um die männliche Hormon-Therapie – sprich das ist so eine Rundgabe bei mir!
00:29:08: Das wird ja in manchen Ländern gerade in den Angloamerikanischen Ländern wie USA, England und Australien hat ein viel höheren Sternwert als Deutschland.
00:29:19: In Deutschland gab's zwar so einen Präparat, wurde aber nicht so genommen und deshalb ist es auch wieder nicht mehr vorhanden?
00:29:25: ohne jetzt genau zu sagen, lang zu können wer und wie viele das brauchen.
00:29:30: Aber das ist zum Beispiel auch ein großer Unterschied und dass es möglicherweise auch gesellschaftlich bedingt.
00:29:36: Natürlich gibt es auch ethnische Unterschiede und natürlich auch die journalistische Aufarbeitung von Sachen.
00:29:43: Das ist ja ein Paradebeispiel.
00:29:45: was in zwei tausends weit passiert ist glaube ich in der Medizin so, in diesem extremen Form noch nie da gewesen dass so eine Studie zu solchen weltweiten Veränderungen geführt hat und das ist halt eben dann auch ein bisschen länderabhängig.
00:30:02: Und auch diese Renaissance die zurückgeht.
00:30:05: Das wird ja journalistisch jetzt auch aufgearbeitet.
00:30:08: Genau!
00:30:08: D.h.,
00:30:09: die Länder die das jetzt schon mehr haben und auch mehr Aufklärung usw.. Dann ist dann natürlich auch ein Rückkehrt oder ... ein leichter Trend wieder nach oben deutlich zu erkennen.
00:30:22: Und in anderen Ländern nicht, also es gibt viele länderspezifische Unterschiede.
00:30:27: und gerade in der Fachgesellschaft wo ich tätig bin... ...in Europa so hatte ich ja vor sieben bis zwanzig Nationen Die hatten ja sehr unterschiedliche Vorstellungen.
00:30:38: Ja, Sie sind immer noch international in dem Thema unterwegs um das an der Stelle nochmal zu sagen.
00:30:42: Sie besuchen immer noch viele Kongresse wo sie auch Vorträge natürlich auch halten.
00:30:46: Warum interessieren Sie sich trotzdem dafür und brechen da letztendlich eine Lanze für die Frauengesundheit?
00:30:52: Das würde ich eigentlich noch klären wollen.
00:30:56: Es wird ja offensichtlich klar, in welcher unglaubliche Stellenwert die Frauen in unserer Gesellschaft eigentlich haben sollten und nicht immer in der Form das bekommen.
00:31:06: Und dann ist die Frauen Gesundheit natürlich auch ein Teil dessen.
00:31:09: Das ist natürlich etwas was mich ja faszinierter.
00:31:12: Eigentlich die Fragen, die ich heute auch nicht in diesem Gespräch gut beantworten kann ist für mich ein Anreiz da weiterzukommen sowohl von der wissenschaftlichen Seite aber auch diese länderspezifischen Sachen.
00:31:26: Die haben ja auch ihre Ursachen zu erforschen und vielleicht auch zu diskutieren und das ist ja heute sehr im Gange und da sind auch viele Politikerinnen sehr aktiv dabei das zu forcieren.
00:31:38: Sie haben vorhin einmal das Wort Leistungsfähigkeit und möglicherweise fehlende Leistungsfähigkeiten in dieser Phase der Wechseljahre angesprochen.
00:31:46: Ich habe mir heute morgen in der Vorbereitung dieser Moderation zum Beispiel überlegt, was unterscheidet mich eigentlich von meiner Oma damals an der Kaffeetafel die über ihre Wechsel-Jahresbeschwerden geklagt hat?
00:31:57: Und ich bin zu dem Schluss gekommen... Ich muss eine ganze Menge leisten.
00:32:00: Ich bin also letztendlich eine Leistungsträgerin dieser Gesellschaft, da bin ich so reingewachsen und das mache ich gerne, da will ich mich auch nicht beklagen.
00:32:07: Aber meine Oma hatte ihren Haushalt, die hatte ihren Mann zu versorgen ... Ich will das nicht schmälern!
00:32:12: Das ist natürlich ne große Lebensleistung aber... Die Gesellschaft hat andere Ansprüche Und heute müssen Frauen erkennbar sehr viel leisten eben unter diesem körperlichen Druck von Wechseljahresbeschwerden.
00:32:24: Ich finde es schon auch wichtig dass wir als Gesellschaft ein bisschen Empathie.
00:32:29: eben mitbringen und nicht nur den Leistungsgedanken vielleicht in den Vordergrund
00:32:32: stellen.
00:32:33: Ja, das ist vollkommen richtig.
00:32:34: Leistung kann man natürlich unterschiedlich auslegen.
00:32:38: Leistungen kann man auch sehen die gesamte Tätigkeit, die man ja macht jetzt nicht nur beruflich gesehen aber dass es ja etwas was ganz offensichtlich ist was da eigentlich an unglaubliche Bewältigung ist Familie unberuf und noch dann vielleicht auch gesundheitliche Veränderungen dieser Resilienz die man da aufbringen muss.
00:33:00: Ich
00:33:00: glaube, dass viele Faktoren eine Rolle spielen.
00:33:03: Sie sprachen ja an warum eben in anderen Generationen das anders wahrgenommen wird?
00:33:08: Ja, da gibt es aber viele Aspekte!
00:33:10: Früher war das nicht so anwug über viele Sachen zu klagen, sondern man hat es trotzdem gemacht.
00:33:19: Das hilft ja auch tatsächlich.
00:33:21: Man kann auch manchmal bewältigen wenn man diese Einstellung hat.
00:33:23: Das weiß man bei den Menopausalen, beispielsweise Sport als Ausgleich und das ist tatsächlich erhöhte Resilienz und ist auch hilfreich.
00:33:33: Also der Lifestyle ist da immer sinnvoll vom Gewicht bis hin zu Wort- und andere Aktivitäten.
00:33:39: in hat es unheimlich viele Facetten.
00:33:43: Und das ist individuell sehr unterschiedlich, manche würden manches auf sich nehmen und würde das nicht machen.
00:33:48: Ich glaube diese Work-Life Balance führt auch dazu wenn man nicht adäquat fit ist im nicht beruflichen Bereich dann ist man natürlich schneller unzufrieden.
00:33:59: Das wirkt sich sofort wieder aus auf die eigentliche Beruflichkeit.
00:34:03: Das wurde ja sogar vom Weltgesundschafts oder Weltwirtschaftsforum in Euro ausgerechnet.
00:34:10: Was bedeutet das?
00:34:12: Haben Sie eine
00:34:13: Zahl?
00:34:14: Das war sogar einer der Hauptthemen bei Intervos vor zwei Jahren, im Jahr zwanzig vierundzwanzig.
00:34:22: Neben Endometriose und Zyklusstörungen war eigentlich die Nummer eins.
00:34:26: Menopause.
00:34:27: Und es wurde ausgerechnet, wie viel ... Ja, aber das hat MacKenzie ausgerechnet und dann entsprechend aufgearbeitet.
00:34:35: Es wurde auch sehr breit ausgebracht.
00:34:37: Dann wurde eine Graz ganze Arbeitsgruppe gegründet um die entsprechende Auswirkungen und vielleicht auch Hilfestellung auszuarbeiten.
00:34:46: Das hat enorme Folgen gehabt und genau diese Ja, sogenannte Art Defizit.
00:34:52: Was vielleicht entsteht, wenn man es nicht gut behandelt.
00:34:55: Das ist nämlich dahintergrund.
00:34:57: Okay,
00:34:57: man kann also wirtschaftlich das in Zahlen dann auch messen, wenn die Leistungsfähigkeit
00:35:00: verbunden ist?
00:35:01: Wie gut das tatsächlich ist, das kann ich natürlich nicht belegen.
00:35:04: aber das ist ja auf höchste Ebene vor allem repräsentanten international vorgetragen worden und ist auch sehr wahrgenommen worden, ist er gut abrufbar im Internet.
00:35:20: diese Zahlen, also irgendwie viel tausend Milliarden.
00:35:24: Das ist pro Jahr
00:35:26: und das verlinken wir auf jeden Fall in den Show-Notes weil wir haben es jetzt beide nicht parat aber das fände ich wichtig.
00:35:31: Ja, das ist also ein ganz wichtiger Aspekt.
00:35:37: Wenn es etwas ökonomisch von Bedeutung wird hat er es noch mal an anderen Stellen wert und deshalb ist glaube ich diese Thematik auch momentan so.
00:35:46: im Vordergrund gibt natürlich viele andere Sachen natürlich Rückgang der Der zahl der Berufstätigen, das hat ja auch starke wirtschaftliche Folgen bis hin zu Renten und all die Sachen.
00:36:01: Das sehen wir hier in unserem Land.
00:36:04: Das bekommt von daher schon noch zusätzlich einen weiteren Auftrieb um diese Thematik richtig anzugehen Und das finde ich auch gut.
00:36:13: Ich
00:36:13: würde gerne noch das Beispiel einer Nation in Europa anbringen, die sich sehr mit Frauen Gesundheit beschäftigen.
00:36:18: Tatsächlich ist Spanien da ganz weit vorne.
00:36:21: Die haben nämlich schon vor zwei Jahren so etwas wie Menstruationsurlaub gesetzlich einen Anspruch darauf eingeführt.
00:36:28: Da war Europa recht überrascht und hat sie als Vorräter gesehen.
00:36:32: tatsächlich sagen wohl die Zahlen dass es gar nicht so häufig ein Anspruch genommen wird von den dann betroffenen Frauen.
00:36:38: aber grundsätzlich könnten Sie sich sowas auch für die Menopausalen beschweren vorstellen?
00:36:42: Ja, das ist sicherlich möglich.
00:36:45: Also wenigstens zumindest für die Zeit wo eine adäquate Therapie da ist also quasi wo das jetzt eintritt und die Frau dann eben aus gesundheitlichen Gründen das nicht machen kann.
00:36:58: Und das ist, glaube ich auch die Schwierigkeit, dass genau mit einem objektiven Messmethode feststellen, auch ärztlicherseits und das wird wahrscheinlich die Schwichtigkeit bleiben.
00:37:10: aber ich kann mir das gut vorstellen, dass so was bis zum gewissen Grad gemacht wird man muss jetzt natürlich eben vorsichtig sein, dass es dann nicht als Sigma auf der anderen Seite ausgelegt wird Wobei, wenn man das gut macht, finde ich es eine sinnvolle Maßnahme.
00:37:28: Genau, nee, dass mit dem Stickmer kann nicht gut nachvollziehen denn letztendlich geht es dann auch wieder darum, kann ich denn überhaupt Frauen in ihren verschiedenen Lebensphasen als Arbeitgeber beispielsweise einstellen?
00:37:38: Gut wir wollen mal diese politische Dimension.
00:37:40: hier haben wir ja super aufgearbeitet.
00:37:41: vielen Dank abschließen und wieder zu dem zurückkommen was uns hier medizinisch befasst.
00:37:46: Wir haben natürlich im Vorfeld auch wieder Fragen eingeholt über unsere Community, über die sozialen Medien.
00:37:52: Und die waren so spezifisch... Davon habe ich jetzt hier vier mit dabei, dass sich sie ihnen gerne einmal stellen würde, weil Sie nicht in das Gesamtgespräch gepasst
00:37:59: hätten.".
00:38:00: Nachgefragt – Fragen aus der Community.
00:38:04: Und zwar hat da eine Frau, würde ich mal sagen, gefragt.
00:38:07: Besteht ein erhöhtes Risiko für vorzeitige Wechseljahre wenn die Gebärmutter entfernt wurden?
00:38:13: Ja das war tatsächlich lange Zeit ein Thema.
00:38:16: durch die vorsichtigen Operationstechniken bleibt die Eierstockfunktion aber in Durchschnitt der Fälle durch nach einer Gebärmutter Entfernung unberührt.
00:38:26: Das heißt Das war vor vielen Jahren mal ein Thema, ist aber heute durch die Methodik, die wir heute anwenden praktisch nicht mehr relevant.
00:38:35: Okay, wieso kommen manche Frauen schon in jungen Jahren in die Wechseljahre?
00:38:39: Das haben wir kurz angerissen.
00:38:40: Aber vielleicht erklären Sie es noch mal.
00:38:41: Ja das ist ein dramatisches Situation weil Frauen dann nicht nur in die wechseljahren kommen sondern natürlich auch kinderlos werden automatisch damit wenn die beispielsweise im sehr frühen Jahr also ich habe vorhin genannt für um zwanzig.
00:38:56: wie das entsteht weiß man leider nicht.
00:38:58: man weiß aber dass diese frauen auf jeden fall behandelt werden müssen, also Hormone bekommen müssen.
00:39:04: Und das ist ein Unterschied gegenüber den Frauen ab fünfzig wo man es vielleicht gibt oder könnte es geben und da gibt es große Studien- und auch Arbeitsgruppen international wo ich auch tätig bin.
00:39:17: Da ist es ganz gut belegt.
00:39:19: trotzdem wissen wir heute noch nicht bei welchen Frauen das tatsächlich eintritt was natürlich sehr schade ist dass in dem Alter bereits so einen gesundheitlichen Problem auch werden kann.
00:39:30: Kann man in solchen Fällen, das ist jetzt meine persönliche Nachfrage, Fertilität erhalten?
00:39:34: Den Kinderwunsch doch noch erfüllen!
00:39:36: Ja, leider in Deutschland nicht.
00:39:38: Weil das geht ja in Ländern wo eben Eizellspende geht weil mit dem Rückgang der Eierstockfunktion nicht nur die hormonelle Seite abnimmt sondern auch die Fertilität praktisch da nieder liegt.
00:39:53: und es gibt noch kein Medikament wird natürlich viel geforscht aber es gibt doch keine Medikamente um diese Eizellen quasi wieder zum Leben zu ernecken und deshalb geht es nur in Ländern die Eizellspende natürlich nicht die eigenen.
00:40:07: Ja, das wird ja politisch inzwischen auch wieder neu diskutiert.
00:40:10: Das ist die
00:40:12: nächste Frage.
00:40:13: Wird Migräne?
00:40:14: Frauen, die betroffen sind mit Migränen, mit Aura, mit Beginn der Wechseljahre schlimmer?
00:40:18: Ja, Migräni gibt es auf unterschiedlicher Basis.
00:40:21: Es gibt einmal zu viel Oestrogene... auch ein wichtiges Thema.
00:40:27: oder beim Mangel.
00:40:28: Aber Mangel ist es meistens im Zyklus, das ist dann nachher in der Märksel ja nicht mehr der Fall.
00:40:33: da ist ja kein Zyklus mal da.
00:40:35: Das heißt die meisten haben keine Verschlechterung sondern eher eine Verbesserung.
00:40:41: Das ist aber natürlich allgemein gesprochen.
00:40:43: Einzelfälle können natürlich abweichen.
00:40:45: Ja also immer im Zusammenhang mit dem österreichischen Spiegel?
00:40:49: Zumindest ein größter Teil der Ursachen liegen an dem Oestrogenspiegel, wenn auch nicht komplett.
00:40:54: Es gibt auch eine deutliche Veranlagen für Migräne generell gesprochen.
00:40:58: Und die letzte Frage, die uns erreicht hat können CBD-Öle also Cannabinoide Öle oder Gummibärchen mit CBD oder Cookies bei Menopausalenbeschwerden hilft?
00:41:09: Ja das ist ja noch nicht sehr gut untersucht, zumindest nicht so gut untersuch wie in schmerzhaften Erkrankungen.
00:41:15: Die Menopause ist in mancher Hinsicht kann Schmerzen natürlich auch beinhalten.
00:41:21: Dazu gehören zum Beispiel Gelenkprobleme, Muskelgelenkproblemen die aufgrund des Hormonmangels auftreten.
00:41:26: da ist eine Hilfe sicherlich zu erwarten.
00:41:29: davon werden nicht in der zumindest in den deutschen Leitlinien empfohlen aber in manchen Ländern ist das Liberaler noch in der Verordnung bei Schmerz und es ist denkbar dass bestimmte Aspekte auch der Wahrnehmung vom Problem auch natürlich ein anderer wird.
00:41:45: also insofern will ich das nicht ausschließen sieht momentan sehr viel auf dem Gebiet gemacht.
00:41:51: Okay, vielleicht können Sie mit dem letzten Satz auch nochmal anknüpfen an den Forschungsstand.
00:41:55: also wo wir sind die Forschungsfelder im Bereich wechseljahre Menopause?
00:41:59: Wo geht das Ganze noch hin?
00:42:00: geben sie uns mal einen Ausblick.
00:42:02: Ja der Ausblick thematisch gesehen ist natürlich die Zusammenhänge.
00:42:06: das fängt ja schon an Eintritt, warum fällt dieses Organ der Frau viel früher aus als beispielsweise die Lunge oder Niere?
00:42:15: Das ist nicht geklärt.
00:42:17: Da gibt es auch noch keine gute Hinweise, warum das so ist und es wird dann natürlich möglich sein etwas dagegen zu tun wenn man weiß woran das liegt.
00:42:26: also das wäre ein großes Gebet.
00:42:29: Da sind wir selber ein bisschen aktiv auf dem Gebiet, weil wir hier auch Kinderwundzentrum und verschiedene andere Gehebenheiten haben.
00:42:37: Also das ist ein ganz wichtiges Gebiet!
00:42:40: Dann kommt es natürlich auch zur Klärung, auch zu den Fragen die wir heute nicht gut beantworten konnten.
00:42:46: Welche Aspekte der Frau können frühzeitig darauf hinweisen wann eine Therapie erforderlich ist und dann drittens wenn eine Therapy welche hat?
00:42:56: Und das sind also große Gebiete und ich hoffe dass in Deutschland diese Aktivität politisch weiter unterstützt wird.
00:43:05: Es gibt jetzt mehr Anträgsmöglichkeiten für Forschungen in Deutschland immens viel.
00:43:11: Also wir haben hier auch vom Klinikum einen Antrag gestellt für eine von diesen vom Bundestag beschlossenen Unterstützungen, das Kooperation mit verschiedenen Abteilungen hier im UKM.
00:43:21: also es gibt die Möglichkeit.
00:43:24: großes Problem bleibt die Ausbildung weil die Ausbildung findet nicht mit Themen wie Menopause statt.
00:43:30: Sie meinen
00:43:31: die ärztliche Ausbildung?
00:43:33: Ja die Ärztlichen Ausbildung meine ich die dann die Forschung auch zumindest zum großen Teil machen würden und wenn das natürlich dieses Interesse nicht geweckt wird.
00:43:41: Dann ist natürlich die Gefahr groß, dass dann auch natürlich weniger Experten gibt und da versuchen wir dem entgegenzusteuern durch bundesweite Möglichkeiten, die aber wie immer halt auch an finanziellen Situationen scheitern
00:43:57: können.".
00:43:57: Ich würde mir vorstellen so Themen, so gesellschaftlich relevante Themen wie Endometriose oder eben auch die Wechseljahre das sich da besonders viele Frauen finden gerade in der Gynecologie, die eben auch Interesse haben an solchen Themen zu forschen?
00:44:08: Ist es nicht
00:44:09: so?".
00:44:09: Ja das Interesse grundsätzlich ist ja da, aber es sind ja Bereiche die nicht zumindest bis vor wenigen Jahren praktisch gar nicht gefördert worden sind um wissenschaftlich.
00:44:19: Das heißt auch wenn man Interesse hatte und ich selbst hat ja das erlebt dass ich obwohl ich da großes Interesse habe sehr viel schwieriger also beispielsweise im Vergleich zu Brustkrebs ist die Fördermaßnahme mit mehr als zehnfach höher als die und die Vorkommen von Endometriose beispielsweise Brustkript ist ja ungefähr ähnlich im Prozentsatz.
00:44:41: Insofern ist da ein Riesenunterschied gewesen und das hat dazu geführt, dass man es nicht machen konnte... Und dann kommt dann auch, häufig ist verbunden die Ausbildung.
00:44:52: Wenn etwas nicht gemacht wird auf wissenschaftlich nicht so interessant ist, wird es weniger weitergebildet.
00:44:58: Das ist leider eine Spirale, die nicht nur in Deutschland zu beobachten ist für den anderen Ländern also die Ausbildung von den ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
00:45:10: Aber das wird sich hoffentlich auch... Wir könnten noch sehr lange über dieses Thema reden.
00:45:14: Danke an Sie, Herr Prof.
00:45:15: Kiesel, dass Sie hier waren und dass Sie uns die Einblicke gegeben haben.
00:45:18: so wie ich das einschätze werden sie auch weiter dran bleiben zu dem Thema Wechseljahre unter anderem forschen.
00:45:25: Ihr findet in den Show Notes zur Folge heute wertvolle Links für alle, die sich noch besser zum Thema informieren wollen.
00:45:31: Bis dahin lasst auf jeden Fall ein Like für diese Folge da und abonniert wenn ihr es noch nicht getan haben solltet diesen Kanal!
00:45:38: Ich sage tschüss und startet gut in den Sommer bis bald.
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