Schilddrüse im Faktencheck: Hashimoto, Knoten und Hormone
Shownotes
Klein, schmetterlingsförmig und trotzdem unverzichtbar: Die Schilddrüse beeinflusst fast alle Prozesse in unserem Körper. Sie steuert unseren Stoffwechsel, unseren Energiehaushalt und vieles mehr – und macht sich oft erst bemerkbar, wenn sie aus dem Gleichgewicht gerät.
In dieser Folge von Risiko und Nebenwirkung ist Dr. Elena Vorona, Oberärztin und Bereichsleiterin Endokrinologie/Diabetologie am UKM, zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über die häufigsten Erkrankungen der Schilddrüse und klären, woran man eine Über- oder Unterfunktion erkennt, welche Ursachen dahinterstecken und warum Hashimoto zwar die häufigste, aber längst nicht die einzige Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion ist.
Außerdem geht es um Schilddrüsenknoten – warum sie so häufig vorkommen, weshalb sie zum Glück meistens harmlos sind und wann sie genauer untersucht werden sollten. Dr. Vorona erklärt außerdem, welche Rolle Jod für die Schilddrüse spielt, welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen und warum Menschen auch ohne Schilddrüse ein ganz normales Leben führen können.
Eine spannende Folge über ein kleines Organ mit großer Wirkung – und darüber, warum es sich lohnt, die Schilddrüse nicht zu unterschätzen.
Ihr habt Anmerkungen, Fragen oder Themenvorschläge für unsere nächsten Folgen? Dann schreibt uns eine Mail an podcast@ukmuenster.de oder auf unseren Social-Media-Kanälen (@ukmuenster).
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Risiko Nebenwirkung.
00:00:12: Ich starte direkt heute mal mit einer vielleicht unpopular Opinien in die Folge, denn ich persönlich finde ja, dass das Organ um das es heute geht unser schönstes Organ im Körper ist.
00:00:21: Wie siehst du das an?
00:00:22: Ich hab das ehrlicherweise so noch gar nicht betrachtet.
00:00:24: Ich bin nicht ganz sicher ob ich generell Organe anschaue Ein schönes Herz oder so?
00:00:29: Nein, ich glaube nicht.
00:00:30: Aber die Schilddrüse um die es ja heute geht wird wegen ihrer Form auch gerne mit einem Schmetterling verglichen und das ist natürlich ein schönes Tier.
00:00:38: von daher kann Ich dass ein bisschen nachvollziehen was du sagst.
00:00:41: generell betrachten wir organisch aber immer danach Was sie eigentlich im körper so machen.
00:00:46: und bei der schilddrüsse das werden wir heute hören ist da so einiges
00:00:49: Ganz genau, deswegen haben wir heute unsere Expertin Dr.
00:00:52: Elena Borona eingeladen um gemeinsam zu klären was die Schildrüse so wichtig macht warum man trotzdem auch ohne sie leben kann und welche Erkrankungen besonders häufig vorkommen.
00:01:00: Liebe Frau Borona!
00:01:01: Wir freuen uns sehr dass Sie heute unser Gast sind.
00:01:03: herzlich willkommen
00:01:04: Vielen Dank.
00:01:05: ich freue mich natürlich auch sehr hier zu sein.
00:01:07: vielen dank für die Einladung.
00:01:09: der Gast
00:01:10: Elena Vorone ist Beinnahme.
00:01:12: Ich bin Oberärztin in der Ambulanz für Endocrinologie, Diabetologie und Ernährungsmedizin Und
00:01:21: direkt zu Anfang.
00:01:21: ist die Schildrüse also auch ihr Lieblingsorgan?
00:01:25: Das ist eine schwierige Frage tatsächlich.
00:01:27: Also ich finde alle Organe im Märchchenkörper schön, aber sie haben recht.
00:01:31: Die Formen sind sehr nett und das ist ein dankbares Organ muss man sagen.
00:01:38: Also die Erkrankungen der Schilddrüse sind meistens gut zu behandeln.
00:01:44: Das ist doch schön zu wissen!
00:01:45: Vielleicht zuerst direkt deswegen... Sie ist zwar klein und sieht auswärtschmetterling, aber sie steuert ja trotzdem sehr wichtige Prozesse im Körper.
00:01:53: Was genau macht denn die Schildrüse eigentlich?
00:01:55: Das stimmt!
00:01:55: Die Schilddrüse ist bei vielen verschiedenen Prozessen im Körper beteiligt.
00:02:00: also fast alle Stoffwechselprozesse hängen von der Schildrösenfunktion ab zum Beispiel Kohlenhydrat-Stoffwechsel-Prozess Also wie die Zucker im Körper verarbeitet wird zb auch Fett und Protein verschiedene Wachstums- und Regenerationsprozesse, Schilddrüse auch total wichtig.
00:02:22: Besonders beim Kind spielt die Schildrüse oder die schildrusen Hormone eine sehr, sehr wichtige Rolle bei Entwicklung von Gehirnzellen zum Beispiel oder insgesamt beim Wachstem.
00:02:32: Das ist ein sehr, very wichtiges Organ.
00:02:34: Die
00:02:34: Schildrüsse ist ein Organ was nicht auffällt weil die meisten tragen sie im Hals von uns wenn sie nicht operiert sind und da macht sie einfach erst mal erkennbar nichts.
00:02:43: aber wenn es Probleme gibt dann sind die Probleme gar so gering.
00:02:47: Warum fällt das erst immer auf, wenn es Probleme mit der Schildrüse gibt?
00:02:51: Dass es dann eben irgendwo da im Agen liegt und nicht vorher schon!
00:02:54: Also das hängt vielleicht damit zusammen, dass die Schilderose lange kompensieren kann.
00:03:00: Also bestimmte Erkrankungen können tatsächlich lange nicht entdeckt bleiben, weil die Scheldurse noch selbst viel schafft sozusagen.
00:03:08: und dann gibt es so laborhämische Zustände oder klinische Zuständen, die wir als latente Hypotheorose, also eine versteckte Hypotherose zum Beispiel nennen eine Latente hypertheriose, wo quasi die klinischen Symptome noch nicht voll da sind.
00:03:25: Aber wir sehen anhand von Laboruntersuchungen oder Ultraschall befunden dass die Funktion nicht hundertprozentig ist.
00:03:34: also das Organ kann viel kompensieren bis zu einem gewissen Grad und dann kommt so Erste Manifestation, wie wir sagen von der Erkrankung.
00:03:43: Fällt mir gerade ein weil ich es tatsächlich googlen musste.
00:03:45: ist das umgekehrt auch der Fall?
00:03:46: Das heißt die Schilddrüsenwerte liegen im Labor in der Laborentersuchung im Normalbereich und trotzdem gibt's eine Symptomatik die möglicherweise darauf schließen lässt dass Schildröse drauf sein
00:03:56: wird.
00:03:56: Ja da werden wir tatsächlich oft gefragt.
00:03:59: also meistens sind die Beschwerden dann durch eine andere Erkankung zu erklären.
00:04:05: Da ist es schon sehr eindeutig wahrscheinlich.
00:04:06: Dann müssen die Laborwerte übereinstimmen mit den Beschwerden, damit man darauf schließen kann.
00:04:10: Ist das denn ... Wir haben es zu dem Symptom.
00:04:12: kommen wir gleich noch, woran man erkennt was eine Schilddrüsenerkrankung sein könnte?
00:04:16: Wie häufig ist es dann eigentlich dass Menschen eine Schilldrüsenerkrankung haben und ist das bei bestimmten Personengruppen vielleicht häufiger.
00:04:23: also ich spreche jetzt recht mal an Frauen.
00:04:25: Wir haben's ja häufiger schon im Podcast gehabt, dass wir leider häufiger von Dingen betroffen sind.
00:04:28: Bei der Schildrüse könnt ich erahnen, ist das auch der Fall?
00:04:31: Ja, also insgesamt sind die Schilddrüsenerkrankungen häufig.
00:04:35: Normal muss natürlich unterscheiden welcher Erkrankung das ist.
00:04:39: Es gibt zum Beispiel gutartige Schildrösenknoten, die sind sehr häufig Also bis zu fünfundzwanzig Prozent der Bevölkerung sind betroffen.
00:04:47: Dann gibt es natürlich funktionelle Störungen wie Unter- oder Überfunktion.
00:04:52: Es gibt natürlich schildrüsen Karzinoma, so bürsartiger Knoten Die sind sehr selten.
00:04:57: Oder es gibt auch selten entzündliche Erkrankungen der Schilder, sogenannte Thüriditis.
00:05:03: Die sind auch sehr selten.
00:05:06: Also da muss man wirklich unterscheiden was gerade vorlegt und wer besonders betroffen ist.
00:05:13: es gibt tatsächlich familiäre Prädispositionen also genetische Erkrankungen und da sehen wir in Familien das mehrere Familienmitglieder betroffen sind.
00:05:22: Da sind zum Beispiel auch diese Autoimmunerkrankungen wie Autoimmunschiriditis Hashimoto.
00:05:27: ja da sieht man manchmal dass dann tatsächlich nicht nur die Patientin zum Beispiel betroffen sind, sondern ihre Mutter und ihrer Großmutter usw.
00:05:37: Es gibt auch andere genietsche Symptome wo z.B.
00:05:40: schildrusen Kartenohmen also bösartige Schildrusenerkrankungen häufiger vorkommen in Familien.
00:05:45: Deswegen ist diese Gespräche auch ganz wichtig am Anfang dass man dann auch nicht nur über die konkrete Erkrankung bei der Patientin oder bei Patienten spricht, sondern auch über die Familienanamnese, Familienvorgeschichte.
00:05:59: Das ist dann ganz wichtig.
00:06:01: Eine besondere Gruppe für uns sind natürlich schwangere und stillende Frauen, da müssen wir nicht nur auf die Patienten achten sondern auch das Kind.
00:06:10: und in der Schwangerschaft gibt es durchaus häufig Schildrösenprobleme oder bei Frauen die Fertilitätsstörungen haben, die nicht schwanger werden können – das ist eine besondere.
00:06:29: Die meisten Menschen haben zumindest schon mal gehört, dass es so etwas wie eine Schildrüsen-Überfunktion oder Unterfunktion gibt.
00:06:35: Was sind denn da die klassischen Symptome?
00:06:38: Können Sie die mal benennen!
00:06:39: fangen wir mit Schilderosenunterfunktion zum Beispiel an.
00:06:42: Das ist vielleicht am häufigsten tatsächlich die Schildersenunterfunktion und es gibt verschiedene Symptome, wenn wir z.B.
00:06:50: uns das Herz-Kreislaufsystem anschauen dann haben Patienten mit einer schweren Hypothyriose sagen wir medizinische Sprache meistens einen sehr selten Herzschlag zum Beispiel der Bradica die genannt also die Pulsfrequenz ist unter sechs.
00:07:09: Dann können diese Patienten auch eine Herzinsuffizienz entwickeln, also Herzmuskelschwäche, Funktionsschweche oder sogar ein Pädekartegust.
00:07:19: Wasseransammlung kommen an das Herz.
00:07:21: Wenn wir uns einen Magen-Darm-Trakt anschauen, dann kommt es bei einer echten Hypothyriose oder Unterfunktion dazu dass die Darmbewegung und Darmotilität langsamer wird und dann entwickeln Patienten zum Beispiel eine Verstopfung und entsprechend auch ist dann die Magendarmwand ja, so edumatös oder verdickt.
00:07:48: So dass auch bestimmte Nahrungsmittel oder Nahrungstoffe nicht aufgenommen werden können und dadurch das alles angeschwollene ist.
00:07:57: Es kommt zur Wassereinsammlung neben Patienten zu.
00:08:00: Und auch das zentrale Nervensystem reagiert auch auf eine schildrösen Unterfunktion sehr empfindlich.
00:08:07: Patienten können zum Beispiel depressive Störungen entwickeln oder insgesamt also sehr müde sein.
00:08:14: antriebslos.
00:08:17: Das sind die typischen Symptome einer Unterfunktion, die ich genannt habe.
00:08:22: und wenn wir über eine Überfunktion sprechen, dann ist es umgekehrt.
00:08:27: Also wenn wir eine Überversorgung mit Schildrosenhormonen im Körper haben, dann haben Patienten meistens auch einen sehr schnellen Puls, also Pulsfrequenz oder Herzfrequence ist über Achtzig.
00:08:38: Patienten haben oft Schwitzen und innere Unruhe beschleunigte Darmpassage, so dass sie dann Durchfall entwickeln und Schlaflosigkeit.
00:08:52: Also Symptome sind dann quasi umgekehrt als meine Hypotheriose.
00:08:56: Das sind die häufigsten.
00:08:58: Es gibt natürlich eine Reihe aber wir sehen schon das die Symptoma einer Unterfunktion zum Beispiel sehr unspezifische sind.
00:09:04: also oft sind da auch andere Ursachen, die dahinter stecken.
00:09:08: Das
00:09:08: wäre jetzt nämlich genau die nächste Frage wie kann man denn erkennen?
00:09:12: Dass es vielleicht was mit der Schildrüse zu tun hat wenn diese Symptom super vielseitig sein können und wahrscheinlich fällt an mir das eine auch mehr auf als das andere.
00:09:20: Ab welchem Zeitpunkt sollte man denn dann vielleicht mal zum Arzt gehen?
00:09:23: Und ist es dann auch der Hausarzt, auf den man zuerst zugeht?
00:09:25: oder direkt zur Indokrinologie?
00:09:27: Was ist da so der Rat?
00:09:28: Ja, also ich würde sagen bei Schilder und Unterfunktionen.
00:09:32: Also wenn da wirklich diese Bradycardie, also für mich eine Herzfrequenz vorliegt zum Beispiel oder Nahrung zur Verstopfung obwohl Patienten sich oder Menschen sich normal ernähren war last aufreich und viel trinken und sich viel bewegen.
00:09:49: Und wenn trotzdem diese Beschwerden fort bestehen dann wäre es vielleicht Das ist ein Grund, das Schildrösenfunktion zu überprüfen.
00:09:57: Und das kann hier der Hausarzt oder ein Internist also eine einfache Blutuntersuchung.
00:10:03: dann kann man die schildrusen Hormone einfach messen im Blut und dann Diagnose bestätigen oder
00:10:09: wiederlegen.
00:10:10: Wenn man jetzt so eine Diagnosik bekommt über- oder unter Funktion wie geht man normalerweise medizinischerseits dagegen vor?
00:10:17: Was ist die Therapie?
00:10:18: Wir müssen vielleicht erst mal die Ursache verstehen, bevor wir mit Therapie starten.
00:10:22: Auch das ist ganz wichtig!
00:10:26: Also eine Diagnose muss auf jeden Fall am Anfang gesichert sein und es gibt ja viele verschiedene Ursachen für den Schildrusenunterfunktion.
00:10:33: Wenn wir jetzt bei der Unterfunktion bleiben, dann sind das am häufigsten Autimunerkrankungen in der Schildrose wie eine chronische Lymphocytäre Tyriditis Hashimoto.
00:10:46: Das ist am häufigstem.
00:10:48: Und dann auf der zweiten Stelle würde ich sagen sind Patienten wo die Schildrusse zum Beispiel entfernt wurde oder durch eine Radiotherapie zum Stillstand gebracht wurde sozusagen, wo die Funktion dann ausfällt.
00:11:03: Dann gibt es auch bestimmte Medikamente, die die schildrusen Funktion beeinflussen können und zu einer Unterfunktion führen können.
00:11:13: Und was gibt's da noch?
00:11:14: Es gibt auch Patienten, wo der Störung auf Ebene der Hypophüße ist also eine Tasche Höhe, weil die Schildrüse bekommt ja Signale von oben aus der Hirn-Anhangstrüße und bei manchen Patienten muss man dann quasi die Ursache im Kopf suchen.
00:11:33: Deswegen ist die Behandlung dann entsprechend unterschädlich je nachdem was die Ursachen sind.
00:11:39: Das
00:11:39: heißt Hashi Moto also nicht jede schildrüsen Unterfunktion ist Hashi Motto?
00:11:44: Nein!
00:11:45: Ah, okay.
00:11:45: Das wusste ich bisher auch nicht.
00:11:47: Irgendwie ist das der Begriff, der einem immer so entgegenkommt?
00:11:50: Ja, ich hab Hashi Moto.
00:11:51: Aber dass es da ganz andere Ursachen gibt ...
00:11:54: Genau!
00:11:54: Es gibt viele verschiedene andere Ursache und deswegen lohnt sich am Anfang sehr genau zu schauen, bevor man anfängt zu behandeln.
00:12:00: Und
00:12:01: die Diagnose sichert man vor allem durch die Laborergebnis.
00:12:04: oder wo wird die Diagnose quasi gesichert?
00:12:06: Ja.
00:12:07: Man muss immer das Blut abnehmen um zu unterscheiden Um erst mal wirklich sehr genügend zu sichern, ist es eine Hypotheorose.
00:12:15: Ob die Beschwerden durch Schilderosen unter Funktionen zu erklären sind und schon bei der ersten Blutentnahme kann man auch unterscheiden, liegt die Störung auf der Ebene Schildröse selbst oder auf der Ebenen der Hypophysie, Hirnland-Hangströse?
00:12:30: Das ist der erste Schritt, das ist ein Blutabnehmen.
00:12:32: Dann im zweiten Schritt wird das Organ getastet.
00:12:36: also man kann das auch sehr gut... Liegt ja sehr oberflächlich tasten und meistens wird dann direkt auch in eine Ultraschalluntersuchung gemacht, um einfach die Struktur und die Größe und die Durchblutung der Schilddrüse zu beurteilen.
00:12:51: Und wenn alles dazu passt dass die Störung auf Ebene der Scheldrüse vorlegt, dann werden auch Autoantikörper abgenommen, die eben diese Autoimmunerkrankungen bestätigen.
00:13:01: Dann gibt es speziefische Schildrösen, spezifische Antikörper, die man ganz normal im Blut messen
00:13:07: kann.".
00:13:10: die Behandlung auch sehr nach der unterschiedlichen Diagnose, die man dann gestellt hat?
00:13:15: Ja.
00:13:15: Also wenn natürlich laborhemisch eine manifeste behandlungsbedürftige Schildrösenunterfunktion vorlegt, dann fängt man an mit einer Hormonersatztherapie Und man muss aber trotzdem gucken, was die Ursache war.
00:13:29: Wenn zum Beispiel die Hypophüse betroffen ist, dann müssen Patienten gegebenenfalls neurochirurgisch vorgestellt werden.
00:13:35: Man macht zuerst eine Aufnahme vom Kopf, ein MRT-Hypophysen-Zielaufnahme und wenn da einen Hypophysenadenom
00:13:43: z.B.,
00:13:44: was zur Unterfunktion geführt hat, dann müssten Patienten gegeben falls sogar tatsächlich chirurgische, neu chirurgischer Pediatrie finden?
00:13:52: Das ist sehr selten!
00:13:53: Aber das ist eine ganz wichtige Differenz.
00:13:55: Diagnose.
00:13:56: Und es lohnt sich immer auf Medikamente zu schauen, welche Patienten einnehmen.
00:14:01: manchmal sind wir auch selbst überrascht dass da Präparate verordnet worden sind vor Monaten und Patienten sind dann nicht mehr zur Kontrolle gegangen und dann hat sich als Folge so eine Unterfunktion entwickelt.
00:14:19: deswegen muss man dann wirklich sehr differenziert am Anfang schauen.
00:14:22: Wir
00:14:22: haben jetzt gelernt, nicht jede Unterfunktion ist auch Hashimoto.
00:14:27: Hashimoto ist der gegen Autoimmun.
00:14:29: Was genau Hashimoto isst in aller Munde?
00:14:31: hat man so das Gefühl?
00:14:32: Social Media lebt ein bisschen davon.
00:14:35: Erklären Sie uns das einfach mal.
00:14:36: was genau ist das?
00:14:37: wie kann man das differenzial diagnostisch überhaupt abgrenzen?
00:14:40: Ja also dass es keine neue oder keinen neu erfunden Erkrankung gibt's schon lange.
00:14:47: Das ist eine Autimunerkranken.
00:14:49: das bedeutet das im Körper Antikörper gegen die Schildrüse gebildet werden, sogenannte TPO-Antikörper oder Tyroglobulinantikörper.
00:14:59: Die dazu führen dass eine chronische Entzündung im Organ entsteht und durch diese Entzünden kommt zur langsamen Abnahme der Funktionen.
00:15:09: Bei manchen Patienten sehen ja tatsächlich Abnahme von der Größe, so dass wir ein sehr kleines Organ haben.
00:15:18: Was auch schlecht durchblutet ist.
00:15:20: und wenn das Volumen abnimmt dann sind natürlich diese Zellen die das Hormon produzieren nicht mehr da und dann muss man diese Hormonen einfach durch Tablette ersetzen.
00:15:30: Hat man das schon immer?
00:15:32: Irgendwann bricht es aus oder kann man das über sein Leben hinweg entwickeln.
00:15:36: eine Automie ohne Erkrankung?
00:15:38: So eine genetische Prädisposition hat man.
00:15:41: Das ist angeboren, das ist eine Störung im Immunsystem.
00:15:45: Aber der Zeitpunkt der Erstmanifestation, also wann die Erkrankung sich zum ersten Mal zeigt kann unterschiedlich sein.
00:15:53: Manchmal ist es um Kindesalter manchmal ist es in der Pubertät oder manchmal nach der Entbindung oder in den Mähnepause.
00:16:02: Es gibt tatsächlich bei Frauen einen Zusammenhang mit weiblichen Geschlechtshormonen was den Zeitpunkt der Erstmanifestation betrifft.
00:16:10: Aber auch Stressfaktoren, wie zum Beispiel eine schwere Viralinfektion oder eine Operation oder starker psychischer Stress – wenn etwas Schlimmes passiert ist ein Trauerfall und so weiter können tatsächlich diese Autimunerkrankungen provozieren sozusagen, dass sie sich dann zum ersten Mal
00:16:32: zeigen.".
00:16:33: Das
00:16:33: ist ja ganz typisch für Autoimmunerkranken?
00:16:36: Das ist ja egal, über welche Autoimmunenerkrankung wir jetzt in dem Fall sprechen.
00:16:40: Gibt es denn auch einen Zusammenhang das wenn ich Hashimoto habe?
00:16:43: Ich möglicherweise auch anfälliger bin für andere autoimmune Erkrankungen?
00:16:47: Ja und tatsächlich ist es so.
00:16:49: Es gibt auch sogenannte poleglanduläre Autimunsyndroma.
00:16:57: wo mehrere Drüsen betroffen sein können.
00:17:02: Und dann gibt es für jede endocrine Drüse auch spezifische Autoantikörper, wie zum Beispiel Nebennieren.
00:17:10: Können Betroffenen sein?
00:17:12: Da entwickelt sich eine Nebennierensuffizienz oder Cortisol-Mangel Morbus Edesen genannt.
00:17:20: Oder zum Beispiel Diabetes Typ I ist das auch in der Autimunerkrankung kann mit einer Haschmung Motorchirur, die disassociiert sein.
00:17:29: oder eine Autymunhypophysitis, Autymungastthritis.
00:17:35: Eine Magen-Schleimhautentzündung durch einen spezifischen Antikörper verursacht.
00:17:41: Ja also das ist auf die Frage... Die Antwort auf ihre Frage ist ja.
00:17:47: es gibt eine Verbindung zu anderen Autymonerkrankungen und deswegen ist ganz wichtig dass wenn Patienten mit zum Beispiel Hashimoto Theriditis gut eingestellt sind mit schilderlosen Hormonen, wo die Laborwerte in Ordnung sind und drossen Beschwerden haben.
00:18:08: Es lohnt sich auch ein bisschen breiter zu schauen und andere Autimunerkrankungen auszuschließen.
00:18:13: So einen Screening sollte man so alle zwei drei Jahre auf jeden Fall machen oder bei akuten Beschwerdern
00:18:19: Okay.
00:18:20: Und jetzt haben Sie gerade ja schon angesprochen, die Therapie bei Hashimoto
00:18:23: oder
00:18:23: generell auch bei der Schildrusenunterfunktion ist ja die Hormongabe.
00:18:27: Heißt das dann, dass ich quasi mein Leben lang jetzt dann Hormone nehmen muss damit meine Schildrosenunterfunktion kompensiert wird?
00:18:34: Das kommt darauf an.
00:18:35: also wenn wir bei Hashimoticiditis bleiben, dann meistens ist es so tatsächlich, dass die Schildusen unter Funktion persistiert und Patientinnen lebenslang Schilder und Hormone einnehmen müssen.
00:18:53: Aber es gibt auch unterschiedliche Verläufe, gerade bei Autoimmunthereditis sehen wir manchmal dass diese Antikörper dann schwächer gebildet werden vom Immunsystem und wenn die Größe von Organ erhalten bleibt Und auch die Durchblutung und Antikörper nicht mehr so aggressiv sozusagen das Gewebe zerstören.
00:19:13: Dann kann sein, dass sich die Funktion wiederherstellt und dass man die Hormone pausieren kann zum Beispiel.
00:19:20: Natürlich müssen diese Patienten weiter überwacht werden laborhämisch aber das ist nicht auszuschließen.
00:19:26: Also da sollte man dann regelmäßig oder nicht regelmäßig aber zumindest mal ab und zu in ärztlicher Absprache kontrollieren lassen?
00:19:32: Kontrollieren
00:19:33: auf jeden Fall ja weil Die Erkrankung kann ja auch fortschreiten.
00:19:37: Das heißt, irgendwann reicht möglicherweise die Dosierung nicht.
00:19:41: Also im Durchschnitt kommen diese Patientinnen alle sechs Monate zur Labor-Kontrolle und dann wird immer überprüft ob die Dosierungen noch ausreichend ist von der Präparat.
00:19:53: Wie ist das denn in Umbruchssituation des Lebens?
00:19:56: Sie haben angesprochen Schwangerschaften.
00:19:57: Es ist sehr wichtig für die Entwicklung des Säuglings oder Wechseljahres.
00:20:00: zum Beispiel ändert sich dann was.
00:20:02: Also Schwangerschaft ist ein Thema für sich, da gibt es viele verschiedene Aspekte die man beachten muss.
00:20:09: Genau also wenn die Schildrusen... unter Funktionen vor der Schwangerschaft diagnostiziert wurde und wir Therapie eingeleitet haben, dann ist es so dass mit Bekanntwerden der Schwangenschaft die Dosis erhöht werden muss.
00:20:27: Zum Beispiel gibt es verschiedene Therapieschemata aber zum Beispiel kann man zwei Tabletten pro Woche sozusagen zusätzlich geben.
00:20:40: Und es gibt aber, man kann auch nach einem anderen Schema vorgehen dass man alle vier Wochen Schildrusenkontrollen macht und dann langsam eine Dosisanpassung durchführt.
00:20:52: Das ist bei Schildrussen gesunden ist so das die Funktion tatsächlich zunehmend in der Schwangerschaft und eine gesunde Schildrose schafft das von alleine.
00:21:01: Eine kleine und entzündete wahrscheinlich nicht und entsprechend muss die Dosis vom Elderoxin, also vom Schildrusenhormon entsprechend erhöht werden.
00:21:11: In der Schwangerschaft gibt es auch bei Schildresn gesunden, auch manchmal eine Schildrosenüberfunktion, die keine direkte klinische Bedeutung hat weil wir wissen dass das Hormon TSH, also was in die Hypofise gebildet wird.
00:21:29: Eine ähnliche Struktur hat wie das Schwangerschaftshormon und manchmal durch die Stimulation vom Schwangerschaushormon Beta-HCG kommt so eine vorübergehende Überfunktion in der Frühschwangenschaft.
00:21:42: Und dann werden manchmal Patientinnen zu uns geschickt zur weiteren Diagnostik um dann wirklich zu entscheiden es ist eine behandlungsbedürftige Situation oder nicht.
00:21:51: Aber auch sowas würde der Frauenarzt dann selbst kommen und das überprüfen,
00:21:54: oder?
00:21:54: Ja.
00:21:55: Also genau!
00:21:56: Die Schilders-Normonbestimmung gehört... eigentlich immer zum ersten Labor bei Verstellung der Schwangerschaft.
00:22:04: Das
00:22:05: heißt aber, die weiblichen Hormone und die Schilddrüßenerhmone irgendwie korrelieren sie schon miteinander?
00:22:09: Ja genau!
00:22:12: Also da muss man wirklich das auch behalten selbst wenn Sie mit Pilleneinnahmen zum Beispiel beginnen.
00:22:17: unter laufender Schilddrußnachmondtherapie muss man gegebenfalls im Verlauf die Schilldrussnachmondosierung auch anpassen weil Geschlechtsrumone, die in der Pille drin sind.
00:22:30: Die können um die Bindungstelle an Transportproteinen konkurrieren mit Schilderosnumonen und dann braucht man möglicherweise eine Dosisanpassung vom Elcheroxin.
00:22:42: Also, es gibt sehr viele Aspekte.
00:22:45: Genau die weiblichen Geschlechtsrumone und Schilsen-Hormone, da muss man viele Sachen beachten.
00:22:50: Aber das ist natürlich in jedem individuellen Fall, muss man unterschiedlich fragen.
00:22:54: Wichtig zu wissen, dass das alles irgendwie einen Einfluss aufeinander hat und dass man auch darauf achten sollte.
00:22:59: Jetzt sind wir bei der Unterfunktion gewesen?
00:23:01: Ich würde sagen ...
00:23:02: Überfunktion!
00:23:02: Perfekt.
00:23:03: Sie haben ja schon gesagt, die Symptome, die sich unterscheiden, also quasi alles umgekehrt.
00:23:07: Aber ist die Behandlung dann... Wie entziehe ich der Schildrüse dann quasi Hormone, die sich zu viel produziert?
00:23:14: Dafür gibt es auch Medikamente.
00:23:16: Die Schildrösenfunktion Bremsen kann man natürlich nicht bis auf Weiteres geben weil sie ja auch Nebenwirkungen haben.
00:23:26: Und also man muss versucht, dann die Schildrusinfektion erst mal sozusagen zu beruhigen durch Medikamentengabe.
00:23:34: Also sogenannte Thyrostatica, die Hormonsynthese Bremsen und später muss man natürlich schauen was man längerfristig mit einem Organ macht.
00:23:47: meistens wenn wir von einer Autimunerkrankung Morbus basedorf sprechen wo er Autoantikörper, die Schildrusenfunktion angeregt wird.
00:23:59: Meistens ist es so dass nach Ablauf von einem Jahr anderthalb dieser Schildrussenüber Funktion sich von alleine reguliert natürlich unter Therapie.
00:24:09: aber die Therapie wird am Anfang hoch dosiert gegeben und im Verlauf wird die Dosis langsam reduziert sodass man am Ende die Therapien auch absetzen kann.
00:24:18: Wenn es natürlich im Verlauf zum Rezediv kommt oder zum zweiten Mal so eine Autimunhyperchidose, kann man überlegen ob man eventuell eine schildrusen Entfernung macht oder eine Radiotherapie.
00:24:31: Aber wir würden an der Stelle mal irgendwie einhaken und sagen, es ist generell möglich natürlich ohne Schilddrüse zu leben.
00:24:37: Ja auf jeden Fall!
00:24:38: Also man muss natürlich unter Voraussetzung natürlich dass man sehr diszipliniert jeden Tag die schilddrösen Hormont-Tablette morgens nüchtern einnimmt ja?
00:24:50: Und da gibt's auch bestimmte Regeln die man beachten muss bei der Einnahme aber Auf jeden Fall.
00:24:56: Das ist gut eingerichtet bei diesem Organ, das ist nicht für alle Organe zutreffend, dass man die einfach so ersetzen kann?
00:25:02: Ja auf jeden Fall.
00:25:04: und wenn wir jetzt ja mehr gerade das Thema angesprochen.
00:25:07: Die eine Ursache für eine Überfunktion kann ja auch eine Autominul-Krankung sein.
00:25:10: Gibt es auch andere Ursachen für eine überfunktion?
00:25:13: Ja, es gibt zum Beispiel Schildrösenknoten die harmonaktiv sind, sogenannte Autonomie der Schildrüse wo einfach unkontrollierte Hormone gebildet werden und das könnte einer Ursache sein und meistens sind sie kompensiert dieser schildrusen Adenome oder fokale Autonomien.
00:25:38: Aber wenn man einen J-Exzess hatte, das ist quasi eine... hohe Menge an J, was eingenommen wurde oder möglicherweise als Kontrastmittel in die Wehne gespritzt wurde.
00:25:51: Zum Beispiel bei einer Computertomographie oder eine MRT-Untersuchung sind Kontrastmittel, die appelliziert werden, sehr jotreich und es kann danach zu der Kompensation kommen, so dass das Adenom der Schildrusse beginnt sehr aktiv Schildrosenhormone zu produzieren und dann kann zu einem manifesten Überfunktion kommen die dann behandlungsbedürftig sein wird.
00:26:19: Jetzt
00:26:19: habe ich zum ersten Mal verstanden tatsächlich warum man das gefragt wird vor einem CT ob man das mit Kontrastmittel haben möchte oder nicht?
00:26:25: Das wusste ich immer nicht was der hin und her Grund ist aber danke dafür!
00:26:29: Genau also die Radiologen gucken sehr genau und es ist gut so weil wir sehen Leidem ab und zu Patienten, wo man das Kontrastmittel geben muss.
00:26:40: Weil es einfach lebensnotwendig ist im Rahmen einer wirklich notfallmäßigen Computertomographie.
00:26:47: Und dann kommt schon ab und zumal tatsächlich so eine manifesten Hypertheriose die dann wirklich medikamentös eingestellt werden muss.
00:26:56: Aber nur wenn ich schon Vorerkrankungen der Schildrüse habe.
00:26:59: oder sollte man auch als gesunder Mensch darauf achten eher, wenn's geht nicht diese jothaltigen Kontrastmittel zu sich zu nehmen?
00:27:05: Also was man selbst vielleicht machen kann, also zu viel Jot.
00:27:09: Wir haben schon über Jot gesprochen hier.
00:27:11: Man sagt ja, Jot ist gesund für die Schilderose.
00:27:14: aber wenn man zuviel Jot, zum Beispiel jeden Tag Suche ist oder es gibt auch Tabletten, wenn man überdosiert mehr als fünfhundert Mikrogramm pro Tag Jot zu sichten dann kann tatsächlich sein dass so eine Hypertheriose kommt Überfunktion kommt.
00:27:32: Genau, und das sollte man vermeiden.
00:27:33: Und die
00:27:33: ist dann dauerhaft.
00:27:34: oder geht sie dann wieder zurück wenn nicht wieder weniger Jod?
00:27:37: Also Jod wird normalerweise aus dem Körper mit Urin ausgeschieden aber das kann lange dauern.
00:27:42: Das K also jod wird manchmal auch gespeichert im Fettgewebe.
00:27:47: Also je nachdem was die Ursache für Jodex
00:27:49: z.B.,
00:27:50: es gibt auch Medikamente, die jodreich sind.
00:27:52: Es gibt so Herzrhythmestörungen, die mit einem Präparat behandelt werden und das Präparte sehr jodrig Und das ist ein sehr gut wirksames Präparat, die Kardiologen sind sehr glücklich damit.
00:28:05: Wir sind leider nicht so sehr und da haben wir bei diesen Patienten gesehen dass Jot sehr lange im Körper bleibt und dann über mehrere Wochen und Monate haben wir eben nur so persistieren J-Access und das ist natürlich für die Schildruse auch nicht gut.
00:28:21: Dann haben die Patienten meistens auch wirklich eine Hypertheriose, eine Schildrusenüberfunktion, die über mehrere Monate persistiert.
00:28:29: Aber lassen Sie uns mal ganz generell über die Funktion von Jod für die Schilddrüse reden.
00:28:33: Warum brauchen wir Jod?
00:28:34: Was ist zu viel Jod, was ist zu wenig Jod?
00:28:36: also ich kann mal einmal zum besten geben bei mir wurde sehr früh schon in meiner Jugend eine Struma also eine Vergrößerung festgestellt und das Mittel dagegen das waren damals irgendwie die frühen Achtziger war dann ist bitte mehr Jod.
00:28:49: ja es ist so kurz und so einfach.
00:28:50: tatsächlich
00:28:51: Muss man auch differenziert schauen.
00:28:54: Also grundsätzlich ist die Schilddrüse tatsächlich das einzige Organ, was mit Jod etwas anfangen kann?
00:29:00: Also Jod braucht eine Schildrüse für die Bildung von Schildrösenhormonen und wir sind hier in Deutschland in einem Jod-Mangelgebiet tatsächlich immer noch so durch Aufklärung und durch Staatsprogramme.
00:29:14: es ist auf jeden Fall deutlich besser als vor sage ich mal vor fünfzig Jahren.
00:29:19: aber Wir haben immer noch Jodh-Mangel und die tägliche Jodhmenge liegt bei zwei Hundert Mikrogramm.
00:29:31: Durchschnittlich.
00:29:32: Also schwanger und stillende Frauen brauchen mehr, aber durchschnittliches Zweihundert Mikrogramm.
00:29:38: Das Problem mit dem Jod ist dass wir natürlich auch in unseren Lebensmitteln nicht viel Jod haben und man muss dann auf die entsprechende Ernährung achten das man genug Jod durch Ernährungen bekommt.
00:29:52: Reich jüdiertes Salz
00:29:54: zum Beispiel ja jüdierte Salz.
00:29:56: Dann, ich würde vielleicht einmal auch eine Frage stellen.
00:30:00: Ja bitte!
00:30:02: Ich
00:30:02: hau auf jeden Fall die ufaltige Seite zu Hause falls das die
00:30:04: Frage ist.
00:30:05: Genau.
00:30:06: Fällt Ihnen sonst noch was?
00:30:07: Oder was wird es für ein Fisch?
00:30:09: Was
00:30:10: ich immer genau gesagt bekommen habe.
00:30:12: Und werchen Fisch...
00:30:14: Meereswisch, oder?
00:30:16: Meeresfisch.
00:30:16: Richtig!
00:30:17: Genau.
00:30:18: also ich habe ein Beispiel hier mitgebracht das erzählen wir auch in unseren Studentenvorlesungen immer wieder über Jodh gehalten in verschiedenen Lebensmitteln.
00:30:26: und wenn wir über Fisch sprechen sagen wir immer Fisch ist nicht gleich Fisch weil wenn wir zum Beispiel Karpfen essen um diese zwei Hundert Mikrogramm Jod zu bekommen, durch das Garpfen essen.
00:30:43: Dann muss man zwölf Kilo karpfen lassen.
00:30:46: Das schafft kein Mensch mehr.
00:30:50: Auch wenn wir uns andere Lebensmittel anschauen, Spinat, Kartoffeln ... also Spinat muss man zum Beispiel auch anderthalb Kilo essen und diese zweihundert Mikrogramm zu bekommen oder Kartoffel auch irgendwie zwölft, fünfzehn Kilo.
00:31:04: Also das geht gar nicht!
00:31:07: Meeresfisch, also alles was aus dem Meer kommt.
00:31:10: Für Menschen die sich vegetarisch ernähren kann man natürlich... es gibt ja Algen oder Sushi, das sind auch sehr yurtreich.
00:31:20: Ansonsten sind natürlich Yurt-Tabletten mit hundert Mikrogramm, sie sind auch frei verkäuflichen Apotheken.
00:31:26: aber wie gesagt mehr als fünfhundert Mikrogramme pro Tag
00:31:29: nicht zu führen
00:31:31: darf man nicht.
00:31:32: Das macht
00:31:33: einen
00:31:34: Sinn, dass...
00:31:35: prophylaktisch mal abklären zu lassen, wie sein Jodh-Status ist.
00:31:38: Wird das überhaupt in einem normalen Blutbild beim Hausarzt abgeblieben?
00:31:41: Theoretisch
00:31:42: ja kann man im Urin messen aber da praktisch machen wir es nicht.
00:31:48: also wir sprechen über die Ernährung und fragen, wie Patienten sich ernähren und dann kann man eigentlich ganz leicht verstellen ob ein Jotmangel wahrscheinlich ist oder nicht.
00:31:59: Jottmangel ist tatsächlich die häufigste Ursache für Schilderosenknoten-Entstehung für die Unterfunktion, aber auch für Knoten.
00:32:09: Okay, das heißt es ist ja schon ein großes Risiko was man dann mit sich trägt wenn man sich nicht jothaltig genug ernährt.
00:32:14: Das heisst aber sie würden jetzt trotzdem sagen wir sollten jetzt nicht nach der Folge alle rausgenommenes uns Jodh-Tabletten kaufen und einfach mal nehmen, damit wir eben keine Knoten oder Unterfunktion bekommen.
00:32:22: Einmal pro Woche Meeresfisch essen, Jods Salz verwenden also selber kochen genau und ansonsten ab und zu.
00:32:29: man kann auch wenn Sie gerade kein Fisch gegessen haben man kann in eine Tablette Judit einnehmen.
00:32:37: Ein
00:32:38: Mal pro Woche?
00:32:38: Ja!
00:32:39: Also genau, also zweihundert Mikrogramm pro Tag ist die im Vollendosis.
00:32:43: Die Schwangeren und die bestellende Frauen brauchen zweihundfünfzig.
00:32:47: aber das ist dann meistens so dass wenn Frau und Schwanger werden, dass sie dann direkt vom Frauenarzt, Frauenärztin diese Präparate verordnet bekommen.
00:32:58: Wenn ich jetzt
00:32:59: schon eine Stromer oder Knoten habe muss sich dann auf besondere Dinge achten.
00:33:03: Habe ich da ein größeres Risiko vielleicht auch an Schlimmerem zu erkranken?
00:33:07: Also ich meine dann wirsartige Erkrankungen der Schilderose.
00:33:10: Also das ist so, dass die Knunnen wie schon gesagt habe sehr häufig sind.
00:33:14: also die Prävalenz oder die Erkrankungs-Häufigkeit ist ungefähr bei dreiundzwanzig fünfzwanziger Prozent wobei man da auch unterscheiden muss.
00:33:23: wenn man dann differenziert schaut nach Geschlecht und Alter dann liegt die Prärvalenz bei älteren Frauen bei achtzig Prozent ja?
00:33:33: Und bei jüngeren Männern dann entsprechend nie also bei zwölf Prozent nach aktuellen Angaben, aber insgesamt sind die Schildrösenknoten häufiger Erkrankungen.
00:33:44: Das Schildrusenkarsinom dagegen ist sehr selten.
00:33:47: Also nicht jeder Knoten bedeutet automatisch etwas bösartiges.
00:33:52: Man muss sich auf keinen Fall Sorgen machen.
00:33:55: man muss natürlich einen Knotennweiter abklären lassen, aber man muss sich keine Sorgen Schlimmer ist dahin.
00:34:02: Wie
00:34:02: wird das ausgeschlossene Ultraschall-Untersuchung und dann?
00:34:05: Ja, also wir sprechen auch erst mal mit Patienten.
00:34:08: Wir fragen natürlich ob sie irgendwie mechanische Probleme haben im Halsbereich zum Beispiel Schmerzen oder Schwellen, Probleme beim Schlucken oder vielleicht ob sich die Stimme verändert hat, ob sie heiser geworden ist.
00:34:22: Dann tasten mir die Schildrüse, auch die Lymphknoten im Haltbereich.
00:34:26: Das ist immer so der erste Schritt.
00:34:28: und dann fragen wir auch ob in der Familie Schildrüse... Krebs vorliegt und auch ob Patienten möglicherweise im Halsbereich bestrahlt worden sind, aufgrund einer anderen Erkrankung.
00:34:39: Das wird zum Beispiel ein Risikofakte für Schildrösenkarzen genommen in der Bestrahlung im Halkenbereich.
00:34:44: Genau!
00:34:44: Und dann wird Ultraschall gemacht ja?
00:34:47: Wir haben jetzt eine sehr gute Geräte wo man auch wirklich kleinste Knoten sehen kann die Fachgesellschaften sehr gute Leitlinien entwickelt bezüglich Klassifikation der Knoten anhand von sonografischen, also Ultraschall befunden und dann kann man das Risiko für bösartige Schilderösenerkrankungen sehr gut zuordnen.
00:35:15: Das heißt da werden jetzt wahrscheinlich auch viele Knotern erstmal einfach belassen?
00:35:19: Ja!
00:35:19: Genau.
00:35:20: Also tatsächlich, ich denke durch diese bessere Diagnostik und besserer Zuordnung haben wir in der letzten Zeit auch weniger Schildrusenknoten-Punktionen.
00:35:30: Früher hat man viel punktiert, auch oft operiert an der Schildrose.
00:35:36: Und in der letzen Zeit geht dieser Tendenz zurück.
00:35:40: also es wird selten operiert und man guckt einfach sehr individuell wie sieht der Knoten aus?
00:35:47: Gibt das wirklich Risiko?
00:35:52: Und dann wird individuell entschieden, ob eine Operation wirklich Sinn macht.
00:35:55: Weiß man eigentlich warum die Schilddröse Strahlung so übel nimmt?
00:35:59: Warum reagiert sie da so sensibel?
00:36:02: Ja, also das ist eigentlich ... Also die Strahlentherapie ist generell nicht unbedingt nur für Schilddrüse ein Risiko für malegende Erkrankungen.
00:36:12: Gute Frage!
00:36:13: Die Schildrüsenzellen teilen sich relativ schnell und das kann auch ein Faktor sein und ansonsten natürlich so wie Atomkraftwerk-Unfall wo das radioaktive J dann freigesetzt wird.
00:36:32: Das ist auch auf jeden Fall ein Risikofaktor, also wir kennen das vielleicht von früher aus der Presse, dass viele dann Schildrusenkarzennommen entwickelt haben.
00:36:42: und das ist weil die Schildrose dann leider nicht so selektiv ist bei J-Aufnahme.
00:36:47: Die kann normales J-aufnehmen aber kann genauso gut radioaktiver J-Urt aufnehmen und das kann dann irgendwann zu Schildrosen Karzennomen führen.
00:36:55: Aber hoffentlich wird es nicht passieren!
00:36:59: Wenn wir jetzt über diese ganzen Erkrankungen gucken, ist ja für uns auch immer so ein Aspekt Prävention.
00:37:03: Sowohl die Unter- und Überfunktionen wie wir hatten aber auch die Knoten.
00:37:06: was raten sie denn generell Männern?
00:37:09: Frauen?
00:37:10: Wie oft sollte man denn jetzt grundsätzlich erst mal als gesunder Mensch überhaupt die Schildrüse kontrollieren lassen sowohl Blutbild als auch Ultraschall?
00:37:17: Ja, im Rahmen der normalen Vorsorgeuntersuchung.
00:37:20: Wenn sie natürlich keine familiäre Häufigung von Schildrösenkarzennomen haben dann muss man das jetzt nicht.
00:37:27: Also im Rahmen einer normalen vorsorgenden Untersuchung.
00:37:30: Und wenn wir bei den Knoten sind und die erhoffen... Gott sei Dank meistens gutartig sind.
00:37:35: Wenn sie dann doch mal bösartig, wie sind denn die Chancen einer Heilung oder einer Therapie?
00:37:41: Wahrscheinlich wird dann ja die Schildröse direkt ausgenommen.
00:37:44: Ja genau also bei jedem Befund Ultraschallbefund der Malignitätsverdächtig ist... wo wir eine Vermutung haben, dass etwas bürsartiges dahinterstecken kann.
00:37:57: Machen wir schon dann tatsächlich eine Schildrusenentfernung oder zumindest ein Teil der Schildrose wird entfernt bei immer beiverdacht auf eine maligende bürseartige Erkrankung der Schilldruse ist die Therapie der Wahl in der Operation.
00:38:12: Da ist man dann lieber sicher, als dass man einen Risiko eingeht?
00:38:15: Wenn wir jetzt auch bei Prävention gerade schon waren, Jod hatten
00:38:18: wir schon,
00:38:18: haben wir abgeklärt ... Gibt es denn andere Sachen, die Sie sagen würden?
00:38:22: Die kann man machen um seiner Schildrüse irgendwas Gutes zu tun.
00:38:25: Also Ernährung, Sport und Unterschlaf.
00:38:29: Was liebt die Schildröse?
00:38:30: Das ist immer
00:38:31: gut!
00:38:33: Aber ja natürlich auch die Scheldrüse liebt gesunder Lebensstil.
00:38:41: Das ist tatsächlich, was die Autymunerkrankungen betrifft.
00:38:44: Ja das genau so.
00:38:46: Stressprävention wie man schön sagt also Stressvermeiden aber auch eine ausgewogene Ernährung und also lieber selber kochen, all das Stoff reicht.
00:38:57: sich ernähren, ausgewogen ernähre Das stärkt ja unser Immunsystem und bei Autoimmunerkrankungen haben wir dann entsprechend oft geschwächtes Immun-System.
00:39:12: Wenn wir ein gesundes Leben führen, uns ausgewogen ernähren Stress vermeiden oder wissen, wie man im Stress umgeht.
00:39:22: Und dann kann man auch sicherlich nicht nur für die Schildrüse fühlen – alle Organe was Gutes tun aber auch für die schildröse.
00:39:28: Ja
00:39:29: und wenn ich jetzt also möglichst gesund lebe, was wir selbstverständlich tue?
00:39:32: Natürlich!
00:39:33: Dann müssten wir ja auch ganz besonders gut schlafen.
00:39:36: Oder wenn ich nicht so gut schaffe, kannst du auch an der Schilddrüse liegen?
00:39:39: Ja tatsächlich genauer.
00:39:41: Also Schlafstörungen ist ein mögliches Zeichen einer schildrüsen Überfunktion zum Beispiel.
00:39:48: Haben Sie das Gefühl, dass Aufklärung da in den letzten Jahren Jahrzehnten was geholfen hat und beigetragen hat?
00:39:53: Dass die Symptomatik eben weniger wurde.
00:39:55: Und es auch weniger Menschen gibt, die erkranken?
00:39:57: Ja
00:39:57: genau also was wir auf jeden Fall sehen das ganz große Wenn sagen Strommann und Dosa, das ist eine Knoten-Entstehung in der Schildrüse.
00:40:10: Also früher wenn man noch die alten Lehrbücher durchblättert dann sieht man Fotos, die man jetzt nicht mehr sieht also sehr große Schildrösen mit vielen Knotern wo man quasi dann kaum gesundes Gewebe mehr hat.
00:40:26: da sehen wir nicht mehr.
00:40:28: Also wenn Patienten zu uns kommen und eine dramatische Halsschwellung haben, was man im alten Lehrbuch noch auf der Seite für Stromanodose findet.
00:40:38: Dann denken wir jetzt in erster Linie an etwas Malignis mit einem Lymphom ein etwas bösartiges.
00:40:44: also so ganz große stromanodosa sehen wir nicht dadurch dass durch die Aufklärung Menschen wahrscheinlich mehr darauf achten das sie sich ausgewogen ernähren sich adäquat mit Jod versorgen, aber auch im Rahmen der... also viele Lebensmittel werden jetzt auch mit Jood angereichert sozusagen so dass die insgesamt die Versorgung mit JOD viel viel besser geworden ist.
00:41:16: Und das heißt ja auch, Sie haben ja gerade schon die Leitlinie angesprochen.
00:41:18: Ich glaube, die letztes Jahr oder sogar noch mal aktualisiert wurden.
00:41:21: Das heißt ja, wahrscheinlich die Behandlungen haben sich etwas verändert.
00:41:24: Also wenn man jetzt davon ausgeht... Man operiert nicht mehr so schnell bei Knoten?
00:41:28: Man hat vielleicht wahrscheinlich andere Medikamente in der letzten Zeit?
00:41:31: Ja
00:41:31: also nicht unbedingt Medikamenter.
00:41:33: Wenn wir nur z.B.
00:41:34: Knoten bleiben dann gibt es tatsächlich lokal ablative Behandlungsmöglichkeiten, sodass man Knotens von außen zerstört Also durch eine Mikrowellenablation oder Radiofrequenzablation, also lokal ablative Maßnahmen sagt man dazu.
00:41:55: Dass man nicht unbedingt operiert sondern gezielt Knoten zerstört.
00:42:02: Aber dann ist doch die gute Nachricht dass es in Zukunft immer weniger noch viel weniger Menschen geben wird die diese klassische Operationsnabe an der Schildtrüse tragen
00:42:10: werden?
00:42:10: Ich gehe davon aus!
00:42:12: Ja
00:42:12: Weil das ist tatsächlich was du sagst, ne?
00:42:14: Das ist so richtig wie ein Erkennungsmerkmal von allen die in die Schilddrüsen-Operation hatten.
00:42:18: Diese Narbe man kennt glaube jeder von uns kennt jemanden der diese Narbe hat.
00:42:21: Ja
00:42:22: aber also für mich als Endocrinologin ist die Narbe nicht das Schlimmste weil nicht die Patienten in unserer Sprechstunde, die nach einer schildrusenen Entfernung kommen und optimal mit schildrussendem Hormon eingestellt sind, aber das Problem haben dass zum Beispiel neben Schildrussen bei der Operation mit entfernt worden sind oder verletzt worden sind und dann schlecht funktionieren.
00:42:46: Und dann haben Patienten Probleme im Kalz-Symphosfahrstoffwechsel, weil die Nebenschilddrüsen, das sind so ganz kleine vier kleine Organe, die hinter der Schilddrüsse versteckt liegen.
00:42:59: Die haben ihre eigene Funktionen und werden manchmal bei großen Stromanodose auch mit entfernt oder bei Automunerkrankungen sind ein bisschen verklebt aus Versehen entfernt.
00:43:13: Und wenn man eine Nebenschildersenunterfunktion hat nach der Operation, dann hat Im schlimmsten Fall wirklich lebenslang Probleme mit Calciumphosphat, Mangel bzw.
00:43:26: Calciummangel und damit verbunden dann häufige Muskelkrämpfe und Osteoporose und Bildung von Nierenstein also ganz schlimme Folgeerkrankungen.
00:43:40: Also die Patienten machen mir mehr Sorgen Und ich hoffe tatsächlich dass dann entsprechend auch postoperative Folgeerkrankungen weniger werden wenn wir weniger operieren oder nur wirklich selektiv Patienten operieren, die diese Operationen wirklich brauchen.
00:43:54: Absolut!
00:43:55: Wichtiger, wichtiger Info.
00:43:56: nochmal jetzt zum Abschluss würde ich sagen.
00:43:58: Dann kommen wir jetzt eigentlich schon, würde ich sage... Macht
00:44:00: heute Sinn Mythos oder Fakt?
00:44:02: Genau.
00:44:02: Denn darüber also da sind so ein paar Sachen, die wir gefunden haben was man behaupten könnte oder was viele eben auch denken im Netz und ich würde, ich weiß nicht ob sie Mythos or Fakt kennen, jetzt im Schnelldurchlauf sozusagen mal einmal den Mythos dem wir gefunden und sie sagen in einer kurzen Antwort, ob das jetzt stimmt oder möglicherweise im Bereich der Fantasie liegt.
00:44:23: Fangen wir einfach an.
00:44:23: sind Sie bereit?
00:44:29: Also erste Behauptung Gewichtszunahme liegt oft an der Schilddrüse.
00:44:33: Ja, das ist ja teils-teils.
00:44:35: Also man kann gar nicht Nein dazu sagen!
00:44:38: Also eine schildrusen Unterfunktion kann wie ich schon gesagt habe einen Stoffwechsel sozusagen verlangsam und tatsächlich zu einer Gewichtszonahme führen.
00:44:50: Aber das ist meistens nicht das Hauptproblem.
00:44:54: Wir sehen auch relativ oft Patientinnen mit Gewichtszonahme und meistens ist die Schilderuse tatsächlich intakt, und nicht schuld daran.
00:45:05: Das sind die Ursachen im Bereich von Ernährung und Bewegung.
00:45:09: Sie
00:45:10: warten eher zum Kaloriendivisionen?
00:45:11: Ja genau!
00:45:13: Dann eine Behauptung, nur Frauen haben Schilddrüsenprobleme.
00:45:16: Nein das stimmt nicht bei der Geschlechter sind betroffen.
00:45:23: also möglicherweise gehen Frauen auch häufiger einfach zum Arzt ist ja bekannt.
00:45:27: Aber wie ich schon gesagt habe, es gibt auch bestimmte Lebensphasen im Leben.
00:45:32: Eine Frau, wo man dann einfach sehr gezielt auf die Schildrusengesundheit achten muss also in der Fertilitätsphase sozusagen beim Kinderwunsch in der Schwangerschaft nach Anwendung und deswegen ist das.
00:45:44: dann sind die Frauen auch häufiger sozusagen beim Arzt mit diesen Problemen.
00:45:51: aber insgesamt sind beide Geschlechte betroffen Und ich habe die Beobachtung, oder das ist eigentlich auch bekannt.
00:45:58: Wenn Männer betroffen sind wie zum Beispiel bei Morbus Basidov, dass es eine Autimunerkrankung der Schilderose mit einer Hormonsynthese Erhöhung durch Antikörper dann haben diese Patienten oft auch sehr aggressive und schwere Verläufe als Frauen.
00:46:16: Eine Frage, die wir schon mal angerissen haben in der Antwort.
00:46:20: Aber ich würde ganz gerne noch einmal ein Ja oder Nein-Daumen hoch und runter von Ihnen hören.
00:46:25: Nämlich wer Schilddrüsenmedikamente nimmt muss sie für immer also ein Leben lang nehmen?
00:46:29: Stimmt das?
00:46:30: Nein!
00:46:30: Das stimmt nicht.
00:46:31: Oder es stimmt nicht ganz.
00:46:33: Kommt auf die Ursache an.
00:46:34: Also man muss ... schauen, was die Ursache war.
00:46:38: Und beziehungsweise Schildrosen-Hormone oder Schildroßene Medikamente?
00:46:42: Es gibt ja verschiedene Schildrossenmedikamente.
00:46:45: Wenn wir jetzt bei Ältöroxien sprechen zum Beispiel nach einer schildrosenen Operation dann klar!
00:46:51: Dann ist es lebenslang.
00:46:52: Ältüroxin nur in der Schwangerschaft weil ein Wert nicht in Ordnung war.
00:46:58: da muss man nach der Entbindung nochmal differenziert genau schauen und kritisch überprüfen ob die Therapie wirklich indiziert ist.
00:47:06: Und bei Schildrüsen über Funktionen, wenn wir diese Thyrostatischrapi durchführen dann können die meistens nach einem Jahr auch absetzen.
00:47:14: Also Schildrüsenpräparate lebenslang?
00:47:16: Nein nicht ganz!
00:47:18: Aber
00:47:18: auch da den Unterschied kannte ich noch nicht.
00:47:20: ne Über- und Unterfunktion dass das so unterschiedlich da gehandhabt wird.
00:47:22: Ich habe immer gedacht Schilddrüsen irgendwas dran nehme ich ein Leben lang Hormone oder eben auch Nicht stimmt offenbar nicht also eher Mütos in dem Fall.
00:47:33: Jetzt der letzte Mütus, Hashimoto die Modediagnose.
00:47:36: ist es nur eine Mode Diagnose oder kommt es tatsächlich häufiger vor?
00:47:40: Ich würde sagen nein das ist keine Modediagnose.
00:47:45: Die Autimut für dieses Hashimoto ist keine neu erfundene Erkrankung die gab's schon immer oder schon länger bekannt.
00:47:54: aber es könnte sein also was damit gemeint werden könnte dass Patienten denen oft zu schnell L-Geroxin oder Schildursnormone verordnet bekommen.
00:48:06: Das ist so, dass man wirklich auch da differenziert schauen muss selbst wenn die Schildrusen Antikörper erhöht sind.
00:48:14: Bedeutet das nicht automatisch, dass eine Integration für eine Schildrosenormon- und Ersatztherapie besteht?
00:48:21: Also muss man wirklich schauen wie viel Schildresenvolumen noch da ist.
00:48:24: Wie sieht diese Schildrose aus?
00:48:25: Wie ist die Funktion?
00:48:27: Ist diese TSH-Erhöhung die grenzwertig war?
00:48:30: Ist sie beim nächsten Mal hier reproduzierbar oder nicht?
00:48:34: Und dann muss man konferenziert gucken, starte ich jetzt schon mit Hormoneersatztherapie oder warte ich vielleicht.
00:48:40: Vielleicht wird sich das alles noch zurückentwickeln und in einem Jahr ist die Funktion wieder normal.
00:48:45: Also wir erleben das relativ häufig, dass Patientinnen zu uns kommen und möchten gerne, dass wir die Therapie überprüfen Also auch zum Beispiel nach der Schwangerschaft Nachentbindung, wo die Therapie in der Schwangenschaft begonnen wurde.
00:49:02: Da gucken wir gerne und setzen häufig auch die Substitutionstherapie ab.
00:49:08: Die muss dann ausgeschlüchten werden unter laborhämischen Kontrollen.
00:49:11: aber das ist nicht ausgeschlossen dass man die Therapien beenden kann oder zumindest pausieren kann.
00:49:16: Ja also einschleichen oder ausschleiche da das Mittel der Wahl und nicht gleich mit dem Hammer?
00:49:22: Perfekt!
00:49:23: Das war Mythos oder Fakt.
00:49:24: Dann machen wir jetzt zum Abschluss noch unsere letzte Kategorie, die Fragen, die uns netterweise von euch allen da draußen zugeschickt wurden sind und damit starten wir mit unseren Fragen aus der Community.
00:49:38: Wie schnell kann denn ein Schildrüsen-Tumor wachsen?
00:49:40: Wahrscheinlich geht es ja auch vor allem um ... Bösartig.
00:49:42: Ja,
00:49:43: genau und es kommt auf den Tumor an.
00:49:46: Es gibt sehr aggressiv wachsende Schildrusenkartennummer wie zum Beispiel anerplastisches schildrusenkartennommen, wirkt sehr schnell.
00:49:54: Und es gibt aber auch langsam wachssende schildrousenkarzennummer wie z.B.
00:49:58: differenziertes papilläres schildrussenkartennom.
00:50:04: Bei jedem Verdacht auf Schilderösen-Karzenohmen besteht Indikation für eine operative Entfernung, für eine Operation.
00:50:12: Und dann kann man natürlich durch histopathologische Untersuchungen genau die Prognose einschätzen.
00:50:19: Aber hier können wir noch mal sagen, böseltige Tumore sind sehr selten in der Schilddrücke.
00:50:23: Das ist ja
00:50:23: schonmal auch positiv finde ich festzuhalten!
00:50:26: Schildröseentzündung haben wir nur ganz kurz angerissen, was sind denn Ursachen dafür?
00:50:29: Genau.
00:50:30: Wir haben eine Ursache, das ist ja hier schon besprochen.
00:50:32: Das wäre diese Autimun-Entzündungen, chronische Lymphocytäre, autimunvermittelte Entzündungs-, Hashimoto.
00:50:40: Dann gibt es auch Virale also durch Viren für Ursachte und auch Bakteriele.
00:50:45: Also es gibt auch Züsten oder Abszässe.
00:50:47: Das kommt auch in der Schildrose vor wie irgendein anderen Organ.
00:50:51: Es gibt auch Bindekumentös-Induziere, es gibt Medikamente, die eine Entzindung in der verursachen können und es gibt auch unklare Ursachen, wo man das jetzt die Ursachen noch nicht verstanden hat.
00:51:01: Da muss ich ja immer weiter forschen können.
00:51:05: Dritte Frage!
00:51:06: Auch da war mir schon kurz... Jetzt wieder Schildrüsenentzündung und Wechseljahre.
00:51:09: gibt es da einen Zusammenhang, treten die häufiger auf wenn man in den Wechsel jahren ist.
00:51:12: Ja
00:51:13: also besonders die Autimunerkrankungen können sich im PDM eine Pausale der Nachdemäne Pause erst manifestieren.
00:51:21: Da gibt's seinen Zusammenhang.
00:51:22: Okay und zum Abschluss noch das sehr spezielle Frage kann eine schildrüse Entzündungs mit Witti Vitiligo, ich weiß gar nicht.
00:51:30: Das ist doch die Hauterkrankung?
00:51:32: Genau!
00:51:32: Aber das Thema hatten wir tatsächlich auch schon heute, weil Vitilago zählt nämlich auch zur Autymunerkrankungen der Haut und im Raum von diesem polaglandulären Autymunsyndrom... kann tatsächlich auch Vitiligo auftreten.
00:51:48: Das sehen wir manchmal bei Patienten mit Hashemotetiriditis, Diabetes Typ I, Autimunadrenalitis, Morbus Edison und Vitiligio.
00:51:58: Also das kann tatsächlich mit
00:52:00: Autimune
00:52:01: Erkrankungen assoziiert sein.
00:52:01: Gibt es
00:52:02: also typische Kombinationen?
00:52:03: Ja, aber man muss trotzdem auch andere Autimone Erkankungen immer wieder screenen.
00:52:10: Die können sich später manifestieren.
00:52:12: Ja, vielen Dank.
00:52:12: Das waren unsere Fragen aus der Community und damit sind wir eigentlich ... Tatsächlich
00:52:15: am Ende,
00:52:16: so wie es
00:52:17: ist?
00:52:17: Liebe Frau Verona!
00:52:18: Sie haben mir persönlich viel über die Schilddrüse des Schmetterlings sozusagen beigebracht.
00:52:24: Ich wusste vorher tatsächlich nicht so viel.
00:52:26: Und ich hab jetzt zum ersten Mal einiges verstanden tiefer.
00:52:29: Vielen Dank für die vielen Informationen und vor allen Dingen den Rundumblick in der nächsten Folge.
00:52:34: Wird das dann mal wieder sportlich?
00:52:36: Wir sprechen mit Lena Frenz.
00:52:38: Sie isst Physiotherapeutin am UKM und kann uns erzählen... welche Übungen uns im Alltag fit halten und ob Physiotherapie nur nach Verletzungen sinnvoll ist oder auch so im normalen Leben.
00:52:48: Wir schauen aber auch, welche Rolle Physiotherapy im Krankenhaus spielt und warum Bewegung grundsätzlich eigentlich immer förderlich ist!
00:52:57: Bis dahin bleibt wie immer gesund, abonniert unseren Podcast auch diese Folge bitte liken und einen Kommentar da lassen – wir sagen tschüss!
Neuer Kommentar